Thank you for Smoking

Alles über die Flexibilität der Wahrheit

Das Wochenende ist vorbei und die Oscarberichterstattung läuft langsam an (nur noch eine Woche to go...). Ich saß also auf meinem Sofa und dachte über Medien und deren Auswirkungen nach. Im DVD-Player lag „Thank you for smoking“ und stachelte meine Überlegungen noch weiter an. Warum diese Überlegungen also nicht in einem Blog für alle nachvollziehbar veröffentlichen? Überlegt, geschrieben, getan! Medien schreiben über Medien, analysieren Medien, rücken den Medienbegriff in die Öffentlichkeit. Metamedienkritik in gewissen Sinne. Und in diesem Sinne steht auch der Film Thank you for smoking von Jason Reitman. Ein Film über Public Relation, Journalismus und die Macht der vierten Gewalt. Das enorme Potential der Sprache und deren verschiedenartige Verwendungsmöglichkeit steht im Mittelpunkt der Handlung um den Lobbyisten Nick Naylor, Pressesprecher einer Tabakgesellschaft in Amerika. Der Begriff Wahrheit verliert in diesem Film seine Bedeutung. Wahrheit steht hier nicht als universelles Gut, Wahrheit ist eine Frage des Standpunktes. Mit dieser Aussage und der Tatsache, dass Moral breit gefächert werden kann, ist dieser Film zwar als Satire gedacht, dabei aber zu realistisch und erschreckend zeitgemäß. Als gängige Argumentation gegen seine ständigen Gegner, nennt Nayler die Mündigkeit eines jeden Bürgers und das Recht auf Selbstbestimmung. Die Forderung nach dem Prinzip der Demokratie birgt auch ...

7 3 82 3 – Hollywooooood ICH KOMME!!

7, 3, 82, 3 – Das sind nicht die Geheimnummern für die nächste Lottoziehung, sondern die Basisdaten für die nächste Oscarnacht. Am 7.3.2010 findet die weltweit prestigereichste Preisverleihung zum 82. mal statt und drei Österreicher sind nominiert. Keine große Überraschung dürfte es für Christoph Waltz und Michael Haneke gewesen sein, schließlich haben sie bereits den Golden Globe für „Inglorious Basterds“ (Waltz als bester Nebendarsteller) und „Das weiße Band“ (Haneke für bester ausländischer Film) abgestaubt und diese Preise sind immer als Indikatoren für die Oscars zu sehen. Zudem gab es eine nette Überraschung für Haneke, denn sein Film wurde zusätzlich noch für die beste Kamera nominiert (Christian Berger). Österreich wird in Hollywood wohl so bald nicht mehr mit Australien verwechselt, wenn die Filmindustrie das kleine Land „irgendwo in the middle von Europe“ mit den höchsten Preisen ehrt. Aber man darf den Tag nicht vor dem Abend loben, schließlich müssen sich die Nominierten gegen alteingesessene Hollywoodveteranen und neue Wunderkinder durchsetzen. Daher sollen die Siegeshymnen noch nicht erklingen, sondern erst eine Auflistung der Nominierungen den Run auf die Oscars einleiten. Bester Film: „Avatar“, „The Blind Side“, „Tödliches Kommando – The Hurt Locker“, „District 9“, „An Education“, „Inglourious Basterds“, „Precious“, „A Serious Man“, „Oben“, „Up ...

Caching in Magento – viel Performance, aber auch gewisse Tücken…

Das System von Magento ermöglicht es Entwickler, Daten die oft abgerufen werden im Cache zwischenzuspeichern. Angefangen von Config-Dateien über Layout Updates, aber natürlich auch der HTML Code der Templates kann aus dem Cache abgerufen werden. Die Verwendung ist denkbar einfach, hat aber auch Tücken, die zu Einbußen in der Usability führen können. Die einzelnen Varianten des Cache möchte ich hier nicht bescheiben, aber generell wird dazu das Model von Zend_Cache verwendet. Flimmit verwendet momentan noch die Basis Einstellung von Magento - den filebasierten Cache im Verzeichnis "/var/cache/". Hier ist sicher noch ein Geschwindigkeits-Vorteil rauszuholen, wenn man die Memcached Variante verwendet. Die allgemeine Einstellung von Magento hat Caching im Bereich der HTML-Blöcke sehr restriktiv eingestellt. Hier kann die Ladezeit noch erhöht werden,  indem für Produktseiten bzw. Katalogseiten das Frontend Caching ("Blocks HTML output") aktiviert. Generell kann für jeden Block ein CacheKey und mehrer CacheTags definiert werden. Meist passiert dies gleich im Konstrutor des Blocks: $this->addData(array( 'cache_lifetime'=> false, 'cache_key'=>'12345' 'cache_tags'    => array(Mage_Core_Model_Store::CACHE_TAG, Mage_Cms_Model_Block::CACHE_TAG) )); Das Caching greift aber erst, wenn der Wert von 'cache_lifetime' vorhanden ist. Wenn dieser auf "false" gesetzt wird, bedeutet dies nur, dass der Cache ewig gültig ist (gerade passend für Bereiche, die sich selten ändern). Der CacheKey ist der eindeutige Identifier, der Zugriff auf das Cachefile ...

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