Eine Geschichte über eine süditalienische Familie, in der es darum geht, mit alten Konventionen zu brechen und sich von gesellschaftlichen Zwängen zu befreien, um endlich man selbst sein zu können. Mit Witz und einem Hauch Melancholie wird auf subtile Art zu mehr Toleranz aufgefordert.
Aufgrund eines Familientreffens, bei dem unter anderem die Zukunft des Familienunternehmens besprochen werden soll, ist Tommaso (Riccardo Scamarcio), jüngster Sohn des Pastaproduzenten Vincenzo Cantone (Ennio Fantastichini), von Rom in seinen Heimatort Lecce gekommen. Der Zeitpunkt scheint günstig, vor versammelter Mannschaft endlich die Wahrheit zu verkünden. Tommaso will nicht länger vorgeben, jemand zu sein, der er nicht ist. Drei Lebenslügen schleppt er seit langer Zeit mit sich herum: Er studiert in Rom nicht BWL, sondern Literatur, möchte Schriftsteller werden und ist homosexuell.
In dem Wissen, dass sein Vater ihn aus dem Haus jagen wird und Tommaso somit auch nicht mehr in Frage kommt, das Familienunternehmen weiterzuführen – was ihm selbst nur sehr recht ist – nimmt er all seinen Mut zusammen. Doch gerade als er mit seinem Geständnis beginnen will, fällt ihm sein Bruder Antonio (Alessandro Preziosi) – als einziger eingeweiht in Tommasos Plan – ins Wort und verkündet seine eigene Homosexualität.
Allerdings erleidet der Vater, nach vorhergesehener Reaktion, auch ...