Autor: OJ |  Kategorien: Filmbusiness & Entertainment Industry

Not macht erfinderisch…

Schon bemerkt, dass in den letzten Jahren eine verdächtig große Anzahl von Sequels gibt? Das ist einfach zu erklären: Hollywood setzt auf altbewährte Blockbuster nach bekanntem Muster. Mainstream-Filme sind Garant für einen kommerziellen Erfolg und sichern eine finanzielle Absicherung. Das bedeutet aber auch, dass die Zeit für Independent Filme nicht gerade die Beste ist. Die Studios ziehen sich zunehmend aus dem independent Geschäft zurück und daher wird es für solche Produktionen immer schwieriger einen Vertriebspartner zu finden. Sehr schade, da aus diesem Grund viele sehenswerte Streifen niemals den Sprung ins Kino schaffen und in der Unbekanntheit versinken.

Aber Not macht bekanntermaßen erfinderisch. Deshalb nehmen Filmemacher jetzt den Vertrieb selbst in die Hand und versuchen über das Internet selbst die Vermarktung zu übernehmen. Das Web bietet hier über den Weg des Video-on-Demand-Prinzips die Möglichkeit, einen Film direkt an das interessierte Publikum zu vertreiben. Daher sind Plattformen wie flimmit.com ein Segen für Filmemacher, die zwar hervorragende Filme produzieren, aber nicht die Finanzspritze und Marketingmaschinerie von einem Studio hinter sich haben. Diese Nische wird zunehmend genutzt und vor allem das internetaffine Publikum ist dankbar, auf der Suche nach Raritäten nicht den teuersten Weg zu nehmen gezwungen ist (oder überhaupt keinen Erfolg bei der Suche hat). In diesem Sinn ist flimmit.com ein hervorragender Partner für Produzenten.

Siehe auch:

Der Standard Netzpolitik

Independent Festival

Eure Irene aus der flimmit Redaktion

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