“Les Misérables”: Triff die Crème de la Crème des europäischen Films!
Kaum ein Fernsehfilm konnte bisher so viele europäische Filmstars in sich vereinen wie dieser: Les Misérables – die filmische Umsetzung von „Die Elenden“ aus der Feder von Victor Hugo. Gérard Depardieu, Veronica Ferres, John Malkovich, Charlotte Gainsbourg und Christian Clavier sind nur ein paar der klingenden Namen, die Les Misérables zu bieten hat. Der Film ist mit knapp 6 (!) Stunden á vier Teile wohl einer der längsten Buchverfilmungen überhaupt, jedoch dank der Länge sehr detailgetreu umgesetzt:
Jean Valjean wandert aufgrund des Diebstahls eines Brotes ins Zuchthaus – für 20 Jahre. Als er entlassen wird, will Valjean ein neues Leben beginnen und avanciert binnen weniger Jahre unter falschen Namen zum Bürgermeister einer kleinen Stadt. Doch dann wird er von seiner Vergangenheit eingeholt: Der ehemalige Leiter seines Zuchthauses, Kommissar Javert, will Valjean auffliegen lassen. Valjean und seine Adoptivtochter Cosette müssen sich in ein Kloster zurückziehen. Als Cosette erwachsen wird, muss sich Valjean eingestehen, dass seine Gefühle ihr gegenüber schon lange nicht mehr rein väterlicher Natur sind. Doch Cosette hat sich in den Studenten Marius verliebt, der mit seinen Freunden in Paris eine Revolution vorbereitet…
Eine weitere sehr sehenswerte flimmit-Neuerscheinung dieser Woche ist das ungarische Drama „Overnight“ über den Börsenmakler Peter, der nicht nur die gesamten Geldeinlagen eines Kunden verspekuliert hat, sondern auch mit einem anonymen positiven Schwangerschaftstest zu kämpfen hat. Der passende Film für alle Wirtschaftskrisengeplagten…
Und einen ganz neuen Blickwinkel auf den Untergang der Titanic aus Froschperspektive (oder besser: Mäuseperspektive) gibt der Trickfilm „Mäusejagd auf der Titanic“. Hier werden die kleinen Blinden Passagiere zu wahren Helden… ein lustiger Film für alle Kleinen (und Großen)!
Eine schöne Filmwoche wünscht euch Evelyn aus der flimmit-Redaktion
