Ich meine hier "Verdammt" nicht als Schimpfwort - zumindest nicht nur: Sie beißen, sind blutdürstig und dennoch gab es nie einen größeren Hype um sie: Vampire! Sie sind überall – zumindest im audio-visuellen Film- und Fernsehbereich. Angefangen hat es wohl mit „Buffy“ bereits in den Neunziger Jahren des letzten Jahrtausends, dazu noch „Moonlight Angel“ und „Blood Ties“. Aber auch wenn es in den letzten Jahren immer wieder auch Filme zu diesem Thema gab (Van Helsing, Underworld, Königin der Verdammten, Interview mit einem Vampir, Lost Boys, From Dusk till Dawn) entstand der wahre Medienhype erst durch „Twilight“ – und mit dem Hype ein noch nicht ausgefochtener Kampf zwischen begeisterten Anhängern der Romanverfilmung mit Kirsten Stewart und Robert Pattinson und absoluten Gegnern, die in diesem Roman/Film nur eine Botschaft sehen, wie das Leben von Mormonen gelebt werden soll. Ich selbst gehöre – jetzt also offiziell - zu den Gegnern.
Vielleicht bin ich zu alt, um Robert Pattinson’s „ich bin kurz vorm Weinen“-Blick süß zu finden, sondern bin im Gegenteil genervt von dieser momentanen „Emo“-Einstellung, die auch vor den Charakteren von „Twilight“ nicht halt gemacht hat. Eine 17jährige, die sich für immer an einen Mann binden will, löst bei mir nur ein Kopfschütteln und ...