Autor: kalafudra |  Kategorien: flimmit Filmnews & Reviews, Kalafudra's Kino

Kalafudra's Kino: Inception

Ist es nicht wunderbar, wenn der Hype stimmt?

Inception ist der neueste Film von Christopher Nolan.

Cobb (Leonardo DiCaprio) ist ein Dieb. Aber nicht die normale Art – er stiehlt nämlich Informationen aus den Köpfen anderer Leute, indem er in deren Träume einsteigt. Ein schwieriges Unterfangen, dass einiges an Fingerspitzengefühl erfordert. Aber Cobb ist gut in dem, was er tut. Einzig und allein seine tote Frau Mal (Marion Cotillard) macht ihm das Leben schwer, indem sie sich in die Träume einmischt.

Eines Tages wird Cobb von Saito (Ken Watanabe), einem undurchsichtigen Geschäftsmann, engagiert. Allerdings nicht, um Informationen zu stehlen, sondern um eine Idee in das Hirn von seinem Geschäftsgegner Robert Fisher (Cillian Murphy) einzupflanzen. Cobb stellt sein Team zusammen und macht sich an die Arbeit…

Seit Monaten freue ich mich auf Inception. Nicht nur, weil ich ein großer Fan von Christopher Nolan  bin, sondern auch, weil ich Science Fiction mag, Leonardo DiCaprio für äußerst talentiert halte (ganz zu schweigen von Joseph Gordon-Levitt, Marion Cotillard, Ellen Page und Ken Watanabe) und mich die Special Effects vom Trailer schon umgehaut haben.

Das heißt, Inception hatte es relativ schwer, meinen Erwartungen gerecht zu werden. Man erwartet schließlich nicht von jedem Film, dass er einer der besten Science Fiction Filme überhaupt und sicher der beste Film des Jahres wird. Aber Inception scheint das alles problemlos hinzubekommen.

Christopher Nolan, der auch das Drehbuch geschrieben hat, hat die wunderbare Eigenschaft, sein Publikum nicht zu unterschätzen. Er muss einem nicht alles vorkauen, er hat kein Problem damit, wenn der Zuseher ein bisschen denken, seine eigenen Schlüsse ziehen muss. Inception ist da keine Ausnahme. Und doch verliert er nie das Ziel aus den Augen, dass der Film vor allem auch unterhalten soll.

Die Unterhaltung wird vor allem auch durch die Wahnsinns-Special Effects getragen. Sich über einander faltende Häuser, Schwerelosigkeit und eine geniale Ski-Schieß-Szene machen den Film zu einem einzigen Spektakel.

Das Ergebnis ist ein spannender Thriller für Augen und Hirn, getragen von einer wundervollen Schauspieler-Riege. Allen voran Leonardo DiCaprio. Es ist wirklich erstaunlich, was dieser Mann für eine Entwicklung durchgemacht hat. Talent hatte er immer, aber in den letzten paar Jahren wurde er zu einem wirklich außergewöhnlichen Schauspieler.

Ohne voreilig klingen zu wollen, höre ich die Oscar-Glocken bei diesem Film außerordentlich laut läuten. Und es wäre absolut fantastisch, wenn ein auf nichts basierender Genrefilm mal die Anerkennung bekommen würde, die Inception auch wirklich verdient.

Natürlich ist der Film nicht makellos, aber er ist es beinahe. Und das zeichnet einen wirklich großartigen Film am Ende aus.

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Kalafudra wünscht sich mehr Christopher Nolans und Filme wie Inception auf dieser Welt. Über das, was sie stattdessen tatsächlich bekommt, schreibt sie auf ihrem Blog.

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One Response to “Ist es nicht wunderbar, wenn der Hype stimmt?”

  1. Bergfreunde.co Says:

    Val Franzedas und Franzei – Marmolada – Dolomiten…

    Ich finde ihren Eintrag sehr interessantent :-)

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