Flimmit ergründet neue filmische Horizonte

2016 wird grandios!

Schon seit Jahren sind wir auf der Jagd nach lokalen Schätzen und Geheimtipps, Filmen abseits des Mainstreams und der klassischen Hollywood-Maschinerie. Das neue Jahr bringt nicht nur Titel, die das Publikum gewöhnt ist, sondern auch große, preisgekrönte Kassenschlager, bei nur die Kenner einen europäischen Hintergrund vermuten.

2015 war schon ein rauschendes Fest, mit programmtechnischen Höhepunkten wie die ORF-Erfolgsserie Vorstadtweiber, mit denen wir bald ein Wiedersehen feiern (Start März 2016) und David Schalkos neuen Serienstreich Altes Geld, der nur so vom künstlerischen Genie des Regisseurs und der Performance von Udo Kier, Sunnyi Melles, Manuel Rubey und Konsorten lebt und die einfach zum niederknien ist! 2015 war aber auch das Jahr von Monsieur Claude und seinen Töchtern, die es verstehen eine Familie auf den Kopf zu stellen fast genauso gut wie Christoph Waltz & Kate Winslet und Jodie Foster & John C. Reilly in Roman PolanskisDer Gott des Gemetzels“. Komödiantische Momente hatten wir aber auch mit Inspektor Brenner, der in „Das ewige Leben“ den Geistern der Vergangenheit nachjagt. Apropos Geister, der Überraschungshit und Schocker des Jahres 2015 war wohl „Ich seh ich seh“, der nicht nur Publikum und Kritiker überzeugte, sondern sich auch Österreichischer Oscar-Kandidat schimpfen darf.
Damit aber nicht genug von Österreichischen Kinocharts: denn an der Spitze mit dabei und pünktlich zum Hahnenkamm Rennen ab 14.1.2016 wieder im Flimmit Abo ist die Doku „Streif – One Hell of a Ride“. „Gruber geht“ zwar nicht von der Spitze der AT Kinocharts, aber einfach so, weil er muss. Zurück bleibt ein Feuerwerk der Gefühle mit den Österreichischen Schauspielensemble, dem wir für ein Jahr grandioser Unterhaltung danken wollen! Bitte weiter so, 2016 soll noch besser werden.

Ein Ausblick auf 2016

Wie zum Beispiel mit dem Oscar prämierten Film von Regisseur Paul Haggis „L.A. Crash“ (Start Februar 2016), der uns einen Blick auf die multiethnische Stadt der Engel ermöglicht. 36 Stunden L.A. voll mit Rassismus, Angst und Gewalt. Der Film zeigt keine Stereotypen, sondern eine Welt die seit der Veröffentlichung des Filmes 2008 nahezu kein Stückchen weitergekommen ist. Mit Vorurteilen hat auch Matthew McConaughey in „Dallas Buyers Club“ im Texas der 80er Jahre zu kämpfen. Alles nachdem ihm eröffnet wird, dass er HIV-positiv ist. Da hat es Charlie Sheen hoffentlich etwas leichter nach seinem Outing vor ein paar Monaten.

Eine etwas andere Sicht auf Liebe und Tod sehen wir 2016 in der französisch-deutsch-amerikanischen Komödie „Grabgeflüster – Liebe versetzt Särge“ (Start Februar 2016), in der die todunglückliche Ehefrau Betty (Brenda Blethyn) eine Affäre mit dem Bestatter Boris (Alfred Molina) beginnt und ihren eigenen Tod vortäuscht um dem Ehegatten zu entfliehen.
Wenn wir schon von Bestattern sprechen, dann sei euch diese deutschschweizerische Serie sehr ans Herz gelegt: Der Bestatter (Start Jänner 2016), die den ehemaligen Kriminalkommissar Luc Conrad bei der Lösung ungewöhnlicher Todesfälle begleitet. 2016 steht aber auch im Zeichen der Krimis: das SOKO Team in Kitzbühel hat neue Fälle zu lösen, von den Cops aus Ottakring wollen wir auch neue Stories hören und wenn die 4 Frauen wieder einen Todesfall lösen, sind wir natürlich mit von der Partie. Besonders aber freuen wir (die Flimmit Redaktion) uns auf die drei neuen Landkrimis aus Tirol, Salzburg und Wien, über die wir dann natürlich auch bloggen werden.

2016 wird laut, bunt, dramatisch, episch und witzig – und wir alle sind dabei!

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