Flimmit ist „Little Big Star“ 2. Digitaler-Medien Kongress in Wien

Von 15. Bis 16. Juli 2010 finden in der altehrwürdigen Wiener Hofburg der „Summit10“, Österreichs Digital-Medien Kongress statt. Bereits zum zweiten Mal treffen sich die Branchenexperten zum Erfahrungs- und Wissensaustausch in Wien. Mehr Infos zur Veranstaltung findet Ihr unter: http://summit.werbeplanung.at/ Beim Kongress dreht sich alles um die vielen verschiedenen Spielarten des digitalen Marketings – unter anderem Banner- und Videowerbung, Suchmaschinen- Marketing, Targeting, Social Media Marketing, Performance und Mobile Marketing. Zudem hat das Programm drei Branchenschwerpunkte: E-Commerce, Fast Moving Consumer Goods (FMCG) und Tourismus. Flimmit am Podium Am Freitag, 16. Juli, von 13.30 bis 15.00 Uhr nimmt Karin Haager, CEO von Flimmit, an einem Podiumsgespräch unter dem Titel „Little Big Stars“ teil. In dieser Gesprächsrunde stellen sich die interessantesten Web-Start-Ups vor und erzählen über ihre Erlösmodelle, Wachstumsstrategien und den steinigen Weg zu relevanten Marktanteilen. Unter der Leitung von Moderator Helge Fahrnberger (Toursprung) präsentieren sich auch Martin Herdina (fatfoogo), Andreas Klinger (garmz), Michael Semmler (thermencheck.com) und Jakob Sommerhuber (platogo). Wenn Ihr Interesse habt, so schaut Euch mal das Programm genauer an – es sind viele interessante Themen dabei: http://summit.werbeplanung.at/2010/wp-content/uploads/2010/05/Summit10_Programm.pdf Viel Spaß und eine schöne Sommerwoche, Euer „Little Big Star“ - Flimmit

Kronen Zeitung Dokumentation erstmals online erhältlich

Hans Dichand, am 17. Juni 2010, im Alter von 89 Jahren verstorben.

Die Medienwelt hat ihren größten Sohn verloren: Hans Dichand, Herausgeber und Chefredakteur der auflagenstärksten Zeitung Österreichs, der Kronen Zeitung, ist am 17. Juni 2010 im Alter 89 Jahren verstorben. Dichand galt unbestritten als einer der erfolgreichsten und mächtigsten Blattmacher des Landes. Umstritten war Dichand aber auf jeden Fall auch: Denn Dichand hatte nicht nur die Geschicke der Kronen Zeitung fest im Griff, sondern übte auch enormen Einfluss auf die heimische Politik aus. Wie soll man nun einen Mann dieses Formats gebührend ehren? Am besten man tut das indem man dessen Sprache, die Sprache des Boulevards, spricht. Und zwar mit einer Reportage über ihn selbst. Deshalb präsentiert Flimmit exklusiv und als absolute Online-VoD-Premiere den Dokumentarfilm "Kronen Zeitung – Tag für Tag ein Boulevardstück". Die Belgierin Nathalie Borgers blickte im Jahr 2002 mit ihrem Team hinter die Kulissen der Kronen Zeitung und hat das System "Kronen Zeitung" frei von Polemik erforscht. Kuriose Geschichten ranken sich um die ersten Ausstrahlungen dieses Films: Nachdem die Dokumentation im deutsch-französischen Kultursender ARTE gesendet worden war, entschied sich die Kronen Zeitung kurzerhand dazu, den Sender aus ihrem Fernsehprogramm zu nehmen (was sich mittlerweile wieder geändert hat). Der ORF hat den Film bis dato noch nie ausgestrahlt. Für Euch stellt Flimmit ...

Thank you for Smoking

Alles über die Flexibilität der Wahrheit

Das Wochenende ist vorbei und die Oscarberichterstattung läuft langsam an (nur noch eine Woche to go...). Ich saß also auf meinem Sofa und dachte über Medien und deren Auswirkungen nach. Im DVD-Player lag „Thank you for smoking“ und stachelte meine Überlegungen noch weiter an. Warum diese Überlegungen also nicht in einem Blog für alle nachvollziehbar veröffentlichen? Überlegt, geschrieben, getan! Medien schreiben über Medien, analysieren Medien, rücken den Medienbegriff in die Öffentlichkeit. Metamedienkritik in gewissen Sinne. Und in diesem Sinne steht auch der Film Thank you for smoking von Jason Reitman. Ein Film über Public Relation, Journalismus und die Macht der vierten Gewalt. Das enorme Potential der Sprache und deren verschiedenartige Verwendungsmöglichkeit steht im Mittelpunkt der Handlung um den Lobbyisten Nick Naylor, Pressesprecher einer Tabakgesellschaft in Amerika. Der Begriff Wahrheit verliert in diesem Film seine Bedeutung. Wahrheit steht hier nicht als universelles Gut, Wahrheit ist eine Frage des Standpunktes. Mit dieser Aussage und der Tatsache, dass Moral breit gefächert werden kann, ist dieser Film zwar als Satire gedacht, dabei aber zu realistisch und erschreckend zeitgemäß. Als gängige Argumentation gegen seine ständigen Gegner, nennt Nayler die Mündigkeit eines jeden Bürgers und das Recht auf Selbstbestimmung. Die Forderung nach dem Prinzip der Demokratie birgt auch ...

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