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	<title>Flimmit Blog &#187; Allgemein</title>
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		<title>Alles über die Flexibilität der Wahrheit</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>irene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wochenende ist vorbei und die Oscarberichterstattung läuft langsam an (nur noch eine Woche to go&#8230;). Ich saß also auf meinem Sofa und dachte über Medien und deren Auswirkungen nach. Im DVD-Player lag „Thank you for smoking“ und stachelte meine Überlegungen noch weiter an. Warum diese Überlegungen also nicht in einem Blog für alle nachvollziehbar [...]]]></description>
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			<img src="http://blog.flimmit.com//wp-content/uploads/2010/03/thanks-for-no-smoking.jpg" alt="Alles über die Flexibilität der Wahrheit"><p>Das Wochenende ist vorbei und die Oscarberichterstattung läuft langsam an (nur noch eine Woche to go&#8230;). Ich saß also auf meinem Sofa und dachte über Medien und deren Auswirkungen nach. Im DVD-Player lag „Thank you for smoking“ und stachelte meine Überlegungen noch weiter an. Warum diese Überlegungen also nicht in einem Blog für alle nachvollziehbar veröffentlichen? Überlegt, geschrieben, getan!</p>
<p>Medien schreiben über Medien, analysieren Medien, rücken den Medienbegriff in die Öffentlichkeit. Metamedienkritik in gewissen Sinne. Und in diesem Sinne steht auch der Film <a class="zem_slink" title="Thank You for Smoking (Widescreen Edition)" rel="amazon" href="http://www.amazon.com/Thank-Smoking-Widescreen-Joan-Lunden/dp/B000H0MKOC%3FSubscriptionId%3D0G81C5DAZ03ZR9WH9X82%26tag%3Dzemanta-20%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000H0MKOC">Thank you for smoking</a> von <a class="zem_slink" title="Jason Reitman" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/name/nm0718646/">Jason Reitman</a>. Ein Film über Public Relation, Journalismus und die Macht der vierten Gewalt. Das enorme Potential der Sprache und deren verschiedenartige Verwendungsmöglichkeit steht im Mittelpunkt der Handlung um den Lobbyisten <a class="zem_slink" title="Thank You for Smoking (novel)" rel="wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Thank_You_for_Smoking_%28novel%29">Nick Naylor</a>, Pressesprecher einer Tabakgesellschaft in Amerika. Der Begriff Wahrheit verliert in diesem Film seine Bedeutung. Wahrheit steht hier nicht als universelles Gut, Wahrheit ist eine Frage des Standpunktes. Mit dieser Aussage und der Tatsache, dass Moral breit gefächert werden kann, ist dieser Film zwar als Satire gedacht, dabei aber zu realistisch und erschreckend zeitgemäß.</p>
<p>Als gängige Argumentation gegen seine ständigen Gegner, nennt Nayler die Mündigkeit eines jeden Bürgers und das Recht auf Selbstbestimmung. Die Forderung nach dem Prinzip der Demokratie birgt auch die Forderung nach eigenen Entscheidungen jedes Menschen. Wählen diese selbständig, oder beschränken sich die Entscheidungen lediglich auf die Ausübung einer tagesaktuellen Moral. Informiere dich über alles, über jeden, von allen Standpunkten – jeder Mensch muss selbst entscheiden, was er davon annimmt, was er verwirft, was er glaubt, was er glauben will. Dies ist auch der Wunsch und Traum von jedem in der Öffentlichkeitsarbeit Tätigen. Die Forderung der Presse (besonders PR-Spezialisten) läuft auf ein unkontrolliertes, unzensiertes Recht der Meinungsfreiheit hinaus, Entscheidungen müssen individuell getroffen werden. Eine Utopie jeden PR-Vertreters und Journalisten &#8211; aber eines wird von den Vertretern der vierten Gewalt oft vergessen, wie auch der Film Thank you for smoking klar darstellt: Die Verantwortung den Kunden (Zuschauern, Lesern etc) gegenüber. Was fällt aus dem Bereich des demokratischen Grundkonsens? Den Holocaust leugnen? Berichte über U-Bahn-Suizide? Öffentlicher Rassismus? Oder Nikotin als harmlos bezeichnen? All das sind eigene individuelle Standpunkte/Wahrheiten, aber es gibt allgemein gültige, ungeschriebene Grundregeln im Bereich der publizierenden Öffentlichkeitsarbeit.</p>
<p>Und genau an diese hält sich Nick Nayler als Tabacco-Lobbyist nicht. Sein Charakter erreicht zuweilen einen rabiaten Zynismus im Umgang mit seinem branchenspezifischen Problemen, dass einem der Lacher schon mal im Halse stecken bleiben kann. Doch werden die Pointen nie ins Lächerliche überspitzt und behalten so ihren Charme &#8211; gerade aus ihrer Grenzwertigkeit gegenüber dem gängigen Geschmack. Wie erzieht man ein Kind, wenn man von der gängigen öffentlichen Meinung als „unmoralisch“ und „Teufels-Advokat“ bezeichnet wird.</p>
<p>Hollywoodlike erwartet man eine Läuterung der Hauptperson, eine Rückkehr zur „guten“ Seite. Und gerade weil Reitman darauf verzichtet, hinterlässt dieser Film nicht den bitteren Nachgeschmack eines sonst so oft gesehenen sentimentalen Konsenses einer angepassten Gesellschaftsmoral. So gelingt Reitman, inspiriert durch das gleichnamige Buch von <a class="zem_slink" title="Christopher Buckley" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/name/nm1740772/">Christopher Buckley</a>, mit dieser Satire (offizielle Genrebezeichnung, auch wenn es sich meiner Meinung nach, wie oben bereits erwähnt, nicht um eine Satire, sondern um ein durchwegs realistisches Portrait handelt) trotz vereinzeltem Mangel an Tiefgang eine anschauliche Illustration einer der Bilderwelt der Medien gläubigen amerikanischen Gesellschaft. Und das, ohne auch nur einen einzigen Glimmstängel in Aktion abzubilden. So viel zur Autorität der Bilder, zur Frage der Wahrheit und zur Flexibilität der eigenen Moral.</p>
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		<title>Der Lauf des Lebens</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 12:38:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>irene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Laufen – Für Manche ein Genuß, für Andere eine Pflicht, für die Meisten ein Greuel. Wir laufen für die Figur, für die Gesundheit, gegen den inneren Schweinehund, wir laufen für Charity und gegen zu hohes Cholesterin. Aber jetzt bekommt Laufen eine neue Seite – und zwar im neuen Film von Benjamin Heisenbergs „Der Räuber“. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		
			<img src="http://blog.flimmit.com//wp-content/uploads/2010/02/derräuber.jpg" alt="Der Lauf des Lebens"><p>Laufen – Für Manche ein Genuß, für Andere eine Pflicht, für die Meisten ein Greuel. Wir laufen für die Figur, für die Gesundheit, gegen den inneren Schweinehund, wir laufen für Charity und gegen zu hohes Cholesterin. Aber jetzt bekommt Laufen eine neue Seite – und zwar im neuen Film von Benjamin Heisenbergs <a href="http://www.derraeuber.at/" target="_blank">„Der Räuber“</a>. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Rettenberg (Andreas Lust ) ist auf Bewährung. Nach jahrelangem Gefängnisaufenthalt ist er jetzt zwar frei, steht aber weiterhin unter Beobachtung. Jedoch kommt er nirgendwo in seinem Leben an, sieht die Perspektive nicht – außer er läuft. Er schafft sogar den ersten Platz im Wien-Marathon. Und trotz dieser Leistungen findet er seinen Platz in der Gesellschaft einfach nicht. Und Rettenberg hat zudem noch ein Geheimnis – er überfällt Banken, nutzt seine sportliche Seite, um vom Tatort wegzulaufen und versteckt die Beute irgendwo. Nicht die finanzielle Bereicherung ist sein Ziel, sondern der Kick! Der Kick, das Adrenalin, und ein Lauf, der Bedeutung hat &#8211; schließlich bewahren ihn seine Beine vor dem Gefängnis  &#8211; sind die Motivation für Rettenberg. Aber auch die Polizei ist nicht immer so dumm, wie sie dargestellt wird und so können diese schließlich aufgrund der Indizien Rettenberg als Täter identifizieren. Er wird der meistgesuchte Mann Österreichs – und muss wieder laufen, diesmal nicht auf Zeit, sondern für den Rest seines Lebens. Regisseur Benjamin Heisenberg hat für seinen neuen Film „Der Räuber“ (Filmstart in Österreich: 26. Februar 2010) den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie Beste Nachwuchsregie bekommen und war damit auf der diesjährigen <a href="http://www.berlinale.de/en/HomePage.html" target="_blank">Berlinale</a> vertreten. Herzlichen Glückwunsch.</p>
			<a rel="nofollow" id="del.icio.us" target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http://blog.flimmit.com/2010/02/der-lauf-des-lebens/&title=Der Lauf des Lebens&notes=Laufen – Für Manche ein Genuß, für Andere eine Pflicht, für die Meisten ein Greuel. Wir laufen für die Figur, für die Gesundheit, gegen den inneren Schweinehund, wir laufen für Charity und gegen zu hohes Cholesterin. Aber jetzt bekommt Laufen eine neue Seite – und zwar im neuen Film von Benjamin Heisenbergs „Der Räuber“. Die [...]" title="del.icio.us"><img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
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		<title>HoHo &#8211; gegen Piraten&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 19:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>irene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist denn nun eigentlich eine Alternative zur Piraterie? Kann es überhaupt eine Alternative geben, in einer Zeit, in welcher alle Filme und die aktuellesten Serien per Knopfdruck innerhalb von wenigen Minuten bis hin zu drei Stunden gratis downloaden kann? In einer Zeit, in der es zwar Werbung gibt, die zeigt, was mit Raubkopierern passiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		
			<img src="http://blog.flimmit.com//wp-content/uploads/2010/02/emedia.jpg" alt="HoHo &#8211; gegen Piraten&#8230;"><p>Was ist denn nun eigentlich eine Alternative zur Piraterie? Kann es überhaupt eine Alternative geben, in einer Zeit, in welcher alle Filme und die aktuellesten Serien per Knopfdruck innerhalb von wenigen Minuten bis hin zu drei Stunden gratis downloaden kann? In einer Zeit, in der es zwar Werbung gibt, die zeigt, was mit Raubkopierern passiert und man auch ab und zu einen Artikel liest über einen verurteilten Filmeräuber? Aber man selbst eigentlich niemanden kennt, den es wirklich erwischt hat. Kann es dann eine Alternative zur Piraterie geben? Einfache Antwort: Ja! Denn wenn es für die User erstmal die Möglichkeiten gibt und die Sicherheit, dass man für ein paar Euro tatsächlich seinen Wunschfilm in bester Qualität und sofort beziehen kann, dann überlegt man sich es zweimal, ob dieses nagende „eigentlich-ist-es-illegal“-Gefühl es wert ist, nach Filmen illegal zu suchen. Punkt eins: Die Möglichkeiten muss es also geben. Und zumindest im deutschsprachigen Raum ist Flimmit hier an vorderster Front. Warum sich VoD aber immer noch nicht so durchgesetzt hat, wie etwa in den USA, darüber sprechen Karin Haager und Ulrich Müller-Uri im Gespräch mit dem Magazin e-Media. Den ganzen Artikel könnt ihr <a href="http://www.flimmit.com/presse/index/pressuser/" target="_blank">hier </a>nachlesen.</p>
			<a rel="nofollow" id="del.icio.us" target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http://blog.flimmit.com/2010/02/hoho-gegen-piraten/&title=HoHo &#8211; gegen Piraten&#8230;&notes=Was ist denn nun eigentlich eine Alternative zur Piraterie? Kann es überhaupt eine Alternative geben, in einer Zeit, in welcher alle Filme und die aktuellesten Serien per Knopfdruck innerhalb von wenigen Minuten bis hin zu drei Stunden gratis downloaden kann? In einer Zeit, in der es zwar Werbung gibt, die zeigt, was mit Raubkopierern passiert [...]" title="del.icio.us"><img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
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		<title>Bollywood Special</title>
		<link>http://blog.flimmit.com/2010/02/bollywood-special/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 15:06:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>irene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Alexandra Cech gehört zu unseren externen Bloggern und nimmt sich immer mit besonderer Sorgfalt und Ausführlichkeit verschiedenen Filmthemen an. Heute werdet ihr in den Genuß kommen, euch richtig in die Bollywoodwelt und Dramaturgie einzuleben. Viel Spaß dabei!
Teil 1 – Beobachtungen: Erste Schritte Richtung Bollywood
Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal einen Bollywood-Film im Fernsehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		
			<img src="http://blog.flimmit.com//wp-content/uploads/2010/02/bollywood.jpg" alt="Bollywood Special"><p>Alexandra Cech gehört zu unseren externen Bloggern und nimmt sich immer mit besonderer Sorgfalt und Ausführlichkeit verschiedenen Filmthemen an. Heute werdet ihr in den Genuß kommen, euch richtig in die Bollywoodwelt und Dramaturgie einzuleben. Viel Spaß dabei!</p>
<p>Teil 1 – Beobachtungen: Erste Schritte Richtung Bollywood</p>
<p>Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal einen Bollywood-Film im Fernsehen sah, wusste ich noch nicht, dass es sich dabei um einen solchen handelte. Die Bezeichnung „Bollywood“ war mir unbekannt. Ich zappte durchs Abendprogramm und sah plötzlich einen Film, der anders war als das, was ich bisher gesehen hatte. Dieses Anderssein erweckte mein Interesse. Die bunten Farben, die Gesangs- und Tanzeinlagen, die sehr emotional gespielten Szenen und vor allem diese Schauspieler, die ich noch nie gesehen hatte, waren es wert, das Zappen zu beenden. Es war ein Film einer anderen Kultur &#8211; ein indischer Film &#8211; und ich war beeindruckt von der filmtechnischen Qualität, mit der hier offenbar gearbeitet worden war. Es musste viel Geld zur Verfügung gewesen sein, um so eine Qualität erzielen zu können, dachte ich mir und es erinnerte mich an einen Blockbuster aus Hollywood. Kann es sein, dass in einem anderen Land eine solche Filmindustrie entstanden ist, ohne dass ich es bisher mitbekommen habe? Ich muss leider zugeben, dass ich nicht geschafft habe, mir diesen Film bis zum Schluss anzusehen. Die Dauer von drei Stunden plus die zahlreichen Werbeunterbrechungen auf diesem Privatsender waren einfach zu viel des Guten. Und da ich mitten in der Geschichte eingestiegen war, hielt sich auch meine Spannung in Grenzen.<br />
Kurz nachdem dieser Film ausgestrahlt worden war, wurde auch schon ein weiterer dieser Art auf diesem Privatsender angekündigt. Und bei der Vorschau fiel auch das Wort „Bollywood“. Bollywood – das klingt ja schon wie Hollywood, dachte ich, die indische Version eines Hollywood-Kinos, das östliche Pendant zur westlichen Filmkultur also. Das allein sollte es doch eigentlich schon wert sein, sich einmal so einen Bollywood-Film von Anfang bis Ende anzusehen. Leider blieb es nur allzu oft bei dem Versuch, der früher oder später immer scheiterte. Es war einfach zu langatmig. Ich mochte die Tanz- und Gesangsszenen, aber die Story wollte mich nicht so recht in ihren Bann ziehen. Ich hatte jedes Mal das Gefühl, dass es um das selbe Thema ging: Mann verliebt sich in Frau, Mann will Frau für sich gewinnen oder hat es schon und die Eltern sind gegen diese Verbindung. Es ging um die Liebe, ums Heiraten und um die Beziehung zu den Eltern. Und auch, wenn man diese Thematik mag – und ich mag sie – will man eigentlich auch mal was anderes sehen. Dazu kam noch, dass es fast in jedem Film, den ich sah, der selbe Schauspieler die Hauptrolle mimte. Dieser <a class="zem_slink" title="Shahrukh Khan" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/name/nm0451321/">Shah Rukh Khan</a> musst ja echt der Star in Indien sein. Das ließ den Schluss zu, dass sich in Indien wohl auch ein Starsystem à la Hollywood etabliert hatte.<br />
Nach all diesen Überlegungen scheiterte ich schlussendlich aber doch an meinem Durchhaltevermögen. Meine Neugier war gestillt worden: Ich wusste nun, dass es in Indien eine Filmindustrie gab, die Hollywood ähnelte, dass es ein Starsystem gab, dass man schon aus Hollywood kannte und dass die wichtigen Elemente eines Bollywood-Films anscheindend Tanz- und Gesangsszenen sind und die Story hauptsächlich auf der Liebes- und Beziehungsthemtik basiert. Und fürs erste war das auch genug.</p>
<p>Teil 2 – Berührungen: Bollywood näher betrachtet<br />
Als ich begann für diesen Blog zu schreiben, entdeckte ich schon bald, dass bei flimmit.com auch einige <a href="http://www.flimmit.com/genres/bollywood/" target="_blank">Bollywood-Produktionen</a> zur Verfügung stehen. Es ist nun an der Zeit, es auf weiteren Versuch ankommen zu lassen, dachte ich, und mein Durchhaltevermögen erneut auf die Probe zu stellen. Vielleicht gelingt es mir mit Hilfe von diesem Portal, tiefer in diese Filmkultur einzutauchen und Neues zu entdecken. Gedacht, getan. Und nun, sieben Filme später, habe ich endlich die Bestätigung, dass Bollywood-Filme doch etwas vielseitiger sein können, als man zu Anfang – und so war ja auch mein erster Eindruck – glauben könnte.<br />
Das Hauptthema mag nach wie vor die Liebe sein, aber es gibt zahlreiche Möglichkeiten der Umsetzung und Erzählung. Da gibt es die krankhafte Liebe derjenigen Männer, die nicht davor zurückschrecken würden die geliebte Frau zu töten, wenn ihre Liebe nicht erwidert wird oder die Frau sie verlässt. Diese Thematik begegnet uns in <a href="http://www.flimmit.com/genres/bollywood/rog-wenn-liebe-krankhaft-wird/" target="_blank">ROG – Wenn Liebe krankhaft</a> wird und <a href="http://www.flimmit.com/genres/bollywood/aetbaar-liebe-kann-todlich-sein/" target="_blank">Aetbaar – Liebe kann tödlich</a> sein. <a href="http://www.flimmit.com/genres/bollywood/jetzt-bockt-die-braut-namastey-london/" target="_blank">Jetzt bockt die Braut</a> – <a class="zem_slink" title="Namastey London DVD" rel="amazon" href="http://www.amazon.com/Namastey-London-Akshay-Kapoor-Katerina/dp/B000R939DY%3FSubscriptionId%3D0G81C5DAZ03ZR9WH9X82%26tag%3Dzemanta-20%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000R939DY">Namastey London</a> und <a href="http://www.flimmit.com/genres/bollywood/fida/" target="_blank">Fida</a> beschäftigen sich mit der Liebe auf den ersten Blick, während sich die Liebe in <a href="http://www.flimmit.com/genres/bollywood/nur-fuer-dich/" target="_blank">Nur für Dich</a> und <a href="http://www.flimmit.com/genres/bollywood/zuckersuess-und-echt-scharf-cheeni-kum/" target="_blank">Zuckersüß und Echt Scharf – Cheeni Kum</a> erst zwischen zwei Menschen entwickeln muss, die unterschiedlicher nicht sein könnten. <a href="http://www.flimmit.com/genres/bollywood/metro-die-liebe-kommt-nie-zu-spat/" target="_blank">Metro – Die Liebe kommt nie zu spät</a> wiederum vereinigt die unterschiedlichen Formen der Liebe in sich. Die Beziehungsthematik dominiert diesen Film in jeder Hinsicht, während sie in den anderen Filmen nur einen Teil der Handlung ausmacht.<br />
Trotz der Gemeinsamkeit aller Filme, die Liebe in den Mittelpunkt des Geschehens zu rücken, entstehen ganz unterschiedliche Geschichten im Kontext verschiedener Genres. Fida birgt einige Elemente des Actionfilms in sich, indem Kampfszenen und Verfolgungsjagden eingebaut werden. Ein Polizist, der beauftragt wird, einen Mord aufzuklären, begegnet uns in ROG – Wenn Liebe krankhaft wird, was auf einen Krimi schließen lässt. Der Thriller wiederum findet seine Verwendung in  Aetbaar – Liebe kann tödlich sein, der davon handelt, dass ein Vater versucht seine Tochter vor deren gewalttätigen Freund zu schützen. Jetzt bockt die Braut – Namastey London und  Zuckersüß und Echt Scharf – Cheeni Kum können als romantische Komödie gesehen werden, während die Liebesfilme Nur für Dich und Metro – Die Liebe kommt nie zu spät leichte Züge eines Dramas aufweisen.<br />
Auch was die Musik bzw. den Gesang und Tanz – der als wichtiges Element in Bollywood-Filmen gilt – angeht, gibt es ganz unterschiedliche Arten der Verwendung bzw. der Umsetzung. Während die männliche Hauptfigur in Nur für Dich mitten auf der Straße singt oder Aetbaar – Liebe kann tödlich sein durch einige Gesangseinlagen der Hauptdarsteller unterbrochen wird, wird bei ROG – Wenn Liebe krankhaft wird in nachdenklichen Szenen der männlichen Hauptfigur der Gesang als Hintergundmusik eingesetzt. Die Hauptfigur singt also nicht direkt, sondern es wirkt eher so als würden die Lieder der männlichen Gesangsstimme seine Gedanken ausdrücken. Auch bei Zuckersüß und Echt Scharf – Cheeni Kum und Fida wird der Gesang nur als Hintergrundmusik eingesetzt – wie wir es aus den klassischen westlichen Filmen kennen. Ganz anders ist es wiederum bei Metro – Die Liebe kommt nie zu spät, wo weder jemand singt noch tanzt, sondern die musikalischen Einlagen durch eine Straßen-Band erfolgen, deren Lieder an unterschiedlichen Plätzen – meistens im Regen – als Zwischeneinlagen fungieren, um die Gefühle der Darsteller zu beschreiben. Eine klassische Variante, die ich schon bei meinen ersten Ausschnitten einiger Bollywood-Filme gesehen hatte, begegnet uns in Jetzt bockt die Braut – Namastey London. Eine Tanz- und Gesangsszene auf einem Feld in Indien dient hier als Zwischeneinlage und um die Geschichte voranzutreiben. Ähnlich ist auch die Tanzszene in Nur für Dich, die allerdings in London spielt und somit auf indische Kleidung verzichtet. Die modernere oder vielleicht auch „westlichere“ Variante der Tanzszene in einer Discothek – „westlich“ insofern, dass man den Eindruck hat, die indischen Jugendlichen kommen in Discotheken mit der westlichen Kultur in Berührung, die teilweise im Gegensatz zu der östlichen bzw. indischen Kultur steht – kommt  ebenfalls in Jetzt bockt die Braut – Namastey London zum Einsatz, aber auch in Fida und Aetbaar – Liebe kann tödlich sein, wobei bei den beiden letzteren der Fokus weniger auf Tanz oder Gesang liegt, sondern eher darauf, die Jugendkultur darzustellen, die sich von den indischen Traditionen ihrer Eltern unterscheidet.<br />
Der Generationskonflikt bzw. der Unterschied zwischen der indischen und der westlichen Kultur – wobei hier London stellvertretend die gesamte westliche Kultur repräsentiert, was vor allem daran liegt, dass die meisten Inder, wenn sie auswandern, nach London gehen, was auf den historischen Kontext Indiens zurückzuführen ist, das von 1858 bis 1947 unter direkter britischer Kolonialherrschaft stand – fungiert als zusätzlicher Handlungsstrang in Filmen wie  Jetzt bockt die Braut – Namastey London oder Aetbaar – Liebe kann tödlich sein.<br />
Alle Filme, die hier angeführt werden, sind nach dem Jahr 2000 entstanden und man hat den Eindruck, dass sich Bollywood-Filme immer mehr der westlichen Filmkultur annähern. Die wesentlichen Elemente sind nach wie vor vorhanden, aber die Umsetzung hat sich verändert. Die klassisch-indischen Gesangs- und Tanzszenen sind in den Hintergrund getreten, das überemotionale Spiel der Darsteller ist weniger geworden und auch die Dauer der Filme hat sich verkürzt. Das mag vor allem daran liegen, dass sich Bollywood-Produktionen mittlerweile einiger Bekanntheit und auch Beliebtheit erfreuen dürfen. Gerade in London, wo viele Inder leben, scheint man das Potenzial dieser neuen, anderen Filmwelt erkannt zu haben. Vier der angeführten Filme spielen in London, während zwei davon einen Zwischenstopp in Indien beinhalten, ist Indien in drei Filmen Schauplatz der Handlung. Um ein möglichst breites Publikum ansprechen zu können, ist es wichtig, nicht nur die Ansprüche der indischen Zuseher zu erfüllen, sondern auch „Rücksicht“ auf die neu gewonnen Bollywood-Fans anderer Länder zu nehmen, deren Kinogewohnheiten sich unterscheiden. Das gilt sicher nicht für alle Produktionen, aber mit der Entdeckung eines neuen Marktes, erhält das Bollywood-Kino die Möglichkeit wandelbarer zu werden und zugleich seine Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen.</p>
<p>Teil 3 – Blickpunkte: Best of Bollywood<br />
Abschließen möchte ich mit einem Ranking derjenigen Filme, die mich persönlich begeistert, in den Bann gezogen und mich berührt haben.<br />
Den dritten Platz besetzen zwei Filme, die sich vor allem durch eine spannende Handlung auszeichnen und denen es gelingt, Überraschungsmomente einzubauen. Fida besticht durch eine komplexe Story, in der eine Frau (Neha) die Liebe eines unschuldigen Mannes (Jai) benutzt, um ihren Freund (Vikram) vor dem Gefängnis zu bewahren. Vikram ist es mittels Internet-Hacking gelungen, das Konto eines reichen Unternehmers zu plündern. Solange die Polizei keinen Verdächtigen festgenommen hat, könnte er entdeckt werden. Da kommt Jai gerade zur rechten Zeit ins Spiel. Als er Neha plötzlich seine Liebe gesteht, erkennt sie ihre Chance und entwickelt gemeinsam mit Vikram einen Plan, um fliehen zu können. Die Liebesbeziehung zwischen Neha und Vikram und die Intrige gegen Rai werden allerdings erst in der zweiten Hälfte des Films aufgedeckt, was zu einer Wende in der filmischen Handlung führt und den Zuschauer einen Überraschungsmoment erleben lässt. Auch ROG – Wenn Liebe krankhaft wird  gelingt es, seine Handlung spannend zu gestalten. Ein Polizist wird beauftragt den Mord an einem Model aufzuklären. Doch das Model, das man für die Tote hielt, lebt noch. Hat der Täter die Falsche erwischt oder wird die Polizei absichtlich auf eine falsche Fährte gelockt? Es gibt einige Verdächtigte und Theorien und bis zum Schluss weiß man nicht so recht, wer der Mörder sein könnte und erlebt gegen Ende noch eine Überraschung.<br />
Auf Platz zwei reihe ich einen Film, der meiner Meinung nach einer klassischen Bollywood-Produktion am nächsten kommt, wenn nicht sogar das Parade-Beispiel dafür ist, denn Jetzt bockt die Braut – Namastey London vereint alles, was ich mir von einem klassischen Bollywood-Film erwarte. In London aufgewachsen, führt Jasmeet ihr Leben nicht unbedingt so, wie es sich ihre indischen Eltern bzw. ihr Vater vorstellen. Weshalb dieser beschließt mit seiner Frau und Tochter nach Indien zu reisen, um Jasmeet die indische Kultur näher zu bringen. Doch nicht nur das. Sogleich findet er auch den perfekten Ehemann für Jasmeet. Das passt der Tochter natürlich gar nicht, vor allem, weil sie einen englische Freund hat, der ihr kurz vor ihrer Abreise einen Heiratsantrag gemacht hat. Der Generationskonflikt, die kulturellen Unterschiede zwischen Indien und England gepaart mit einer Geschichte über Liebe und Heirat sind die zentralen Themen in diesem Film. Dazu kommen noch Gesangs- und Tanzszenen, die in Indien und London spielen und sowohl als Zwischeneinlage dienen als auch die Geschichte vorantreiben. All das sind klassische Elemente des Bollywood-Kinos, die mir seit dem ersten Bollywood-Film, den ich gesehen habe, immer wieder begegnet sind.<br />
Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss und deswegen vergebe ich den ersten Platz an  Zuckersüß und Echt Scharf – Cheeni Kum. Dieser Film ist in jeder Hinsicht liebenswert. Nicht nur wegen der Geschichte über einen älteren Mann und eine jüngere Frau, die sich in einander verlieben, und die mich persönlich schon allein deswegen begeistert. Zuckersüß und Echt Scharf – Cheeni Kum ist noch dazu wirklich komisch und rührend zugleich und glänzt vor allem durch den Hauptdarsteller Amitabh Bachchan. Aus einigen Bollywood-Produktionen (unter anderem spielt er auch die Rolle des Vaters in Aetbaar – Liebe kann tödlich sein) bekannt, hat er mich vor allem in diesem Film in seinen Bann gezogen, weshalb ich ihn wegen seinem schauspielerischen Talent, das er in der Vielseitigkeit seiner Rollen unter Beweis zu stellen vermag, zu meinem „Favorite Indian Actor“ gekrönt habe.<br />
Alexandra Cech</p>
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Teil 1 – Beobachtungen: Erste Schritte Richtung Bollywood
Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal einen Bollywood-Film im Fernsehen [...]" title="del.icio.us"><img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
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		<title>Die Verleihung der Güldenen Globen</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>irene</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Doppelauszeichnung für Österreich. Obwohl Christoph Waltz alles andere als ein guter „Adabei“ ist, hat er seine Rede nach seiner Auszeichnung als bester Nebendarsteller bravourös gemeistert. Michael Hanekes Film „Das weiße Band“  wurde als bester nicht-englischsprachiger Film geehrt. Generell  gab es keine großen Überraschungen. Wie bereits vermutet gewann James Cameron mit seinem Megaspektakel „Avatar“. Bester Film [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		
			<img src="http://blog.flimmit.com//wp-content/uploads/2010/01/godenGlobes1.jpg" alt="Die Verleihung der Güldenen Globen"><p>Doppelauszeichnung für Österreich. Obwohl <a class="zem_slink" title="Christoph Waltz" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/name/nm0910607/">Christoph Waltz</a> alles andere als ein guter „Adabei“ ist, hat er seine Rede nach seiner Auszeichnung als bester Nebendarsteller bravourös gemeistert. Michael Hanekes Film „Das weiße Band“  wurde als bester nicht-englischsprachiger Film geehrt. Generell  gab es keine großen Überraschungen. Wie bereits vermutet gewann <a class="zem_slink" title="James Cameron" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/name/nm0000116/">James Cameron</a> mit seinem Megaspektakel „Avatar“. Bester Film &#8211; Musical/Komödie konnte &#8220;The Hangover&#8221; für sich beanspruchen. Als bester Darsteller im Bereich Drama konnte <a class="zem_slink" title="Jeff Bridges" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/name/nm0000313/">Jeff Bridges</a> (<a class="zem_slink" title="Crazy Heart" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/title/tt1263670/">Crazy Heart</a>) einen güldenen Globus mit nach Hause nehmen, im Bereich Komödie war <a class="zem_slink" title="Robert Downey, Jr." rel="homepage" href="http://www.robertdowneyjrmusic.com/">Robert Downey Jr.</a> erfolgreich (<a class="zem_slink" title="Sherlock Holmes (2009 film)" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/title/tt0988045/">Sherlock Holmes</a>). Meryl Streep war zweimal nominiert und konnte nur sich selbst ausstechen. Als beste Nebendarstellerin wurde Mo`Nique für „Precious“ ausgezeichnet. Insgesamt eine erfolgreiche Gala trotz des Regens.</p>
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		<title>Die Qualifikation für den Oscar ist eröffnet</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 12:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>irene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In „300“ hat er dem Publikum zwei Stunden seinen muskelbebackten Bauch präsentiert, jetzt ist er ein Vorbote der kommenden Oscars. Gerard Butler ist nur einer von einem Staraufgebot, der bei der diesjährigen Golden Globes Verleihung einen der heißbegehrten Preise überreichen wird. Neben Gerard Butler werden auch Mel Gibson, Sophia Loren, Colin Farell, Halle Berry, Julia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		
			<img src="http://blog.flimmit.com//wp-content/uploads/2010/01/godenGlobes.jpg" alt="Die Qualifikation für den Oscar ist eröffnet"><p>In „300“ hat er dem Publikum zwei Stunden seinen muskelbebackten Bauch präsentiert, jetzt ist er ein Vorbote der kommenden Oscars. Gerard Butler ist nur einer von einem Staraufgebot, der bei der diesjährigen Golden Globes Verleihung einen der heißbegehrten Preise überreichen wird. Neben Gerard Butler werden auch <a class="zem_slink" title="Mel Gibson" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/name/nm0000154/">Mel Gibson</a>, Sophia Loren, Colin Farell, <a class="zem_slink" title="Halle Berry" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/name/nm0000932/">Halle Berry</a>, <a class="zem_slink" title="Julia Roberts" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/name/nm0000210/">Julia Roberts</a>, <a class="zem_slink" title="Nicole Kidman" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/name/nm0000173/">Nicole Kidman</a> und Mickey Rouke auf der Bühne stehen und die Preise, die gleichzeitig immer Indikator für die Oscars sind, übergeben. Moderiert wird die Veranstaltung dieses Jahr von dem britischen Comedian Ricky Gervais. Dieser freue sich am Meisten, mit <a class="zem_slink" title="Leonardo DiCaprio" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/name/nm0000138/">Leonardo DiCaprio</a>, Robert DeNiro und <a class="zem_slink" title="Martin Scorsese" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/name/nm0000217/">Martin Scorsese</a> auf der Bühne zu stehen. Kein Wunder, hat er doch den größten Mädchenschwarm, den besten Schauspieler und einen der besten Regisseure zusammen auf einer Bühne.</p>
<p>Zu den heißen Favoriten gehören dieses Jahr das Megaspektakel „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ von James Cameron und „Up in the Air“ mit <a class="zem_slink" title="George Clooney" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/name/nm0000123/">George Clooney</a>. Außerdem im Rennen sind Kathryn Bigelows Kriegsdrama „The Hurt Locker – Tödliches Kommando“, die Science Fiction-Dokumenation „District 9“, „Star Trek“, Disney Pixars „Up“, „Invictus“ von <a class="zem_slink" title="Clint Eastwood" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/name/nm0000142/">Clint Eastwood</a>, „Inglorious Basterds“ von <a class="zem_slink" title="Quentin Tarantino" rel="imdb" href="http://www.imdb.com/name/nm0000233/">Quentin Tarantino</a> (mit Christopher Waltz als heißem Favoriten als bester Nebendarsteller) und „Precious“:</p>
<p>Ob es Überraschungssieger geben wird oder sich Spekulationen als wahr erweisen, zeigt sich am 17. Jänner, wenn ihm Beverly Hilton Hotel zum 67. Mal die Golden Globes übergeben werden. Wir halten euch auf Flimmit natürlich auf dem neuesten Stand.</p>
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		<title>Der große Flimmit Jahresrückblick</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 12:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>irene</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist wie mit Horoskopen: Sie werden belächelt, kritisiert und verhöhnt, aber dennoch werden sie gierig gelesen und das Gelesene wird sofort in einem Gehirnteil gespeichert, der dafür zuständig ist, die unwichtigsten Informationen auch noch in 20 Jahren abrufen zu können. Jedes Jahr aufs Neue sind wir genervt und können – wie bei einem Unfall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		
			<img src="http://blog.flimmit.com//wp-content/uploads/2009/12/jahresrückblick.jpg" alt="Der große Flimmit Jahresrückblick"><p>Es ist wie mit Horoskopen: Sie werden belächelt, kritisiert und verhöhnt, aber dennoch werden sie gierig gelesen und das Gelesene wird sofort in einem Gehirnteil gespeichert, der dafür zuständig ist, die unwichtigsten Informationen auch noch in 20 Jahren abrufen zu können. Jedes Jahr aufs Neue sind wir genervt und können – wie bei einem Unfall – trotzdem nicht wegsehen: Beim Jahresrückblick! Ein Laienpsychologe würde es mit unserer Vorliebe für Top-Listen erklären, sie machen die Welt einfacher, teilen klar in Schwarz und Weiß und das Leben ist wieder in Ordnung. Und das ist doch einfach wunderbar, also schließen wir uns dieser Jahresrückblickhysterie an und haben hier die Liste der TOP 5 der meistgekauften Filme auf Flimmit für euch:</p>
<p>Platz 5 geht an Matt Damon und Robin Williams. Mit <a href="http://www.flimmit.com/download-stream/good-will-hunting/" target="_blank">„Good Will Hunting“</a> haben sie tausenden Pubertierenden das Erwachsenwerden erleichtert.</p>
<p>Platz 4 für einen Österreicher: Markus Kaiser-Mühlecker hat mit <a href="http://www.flimmit.com/download-stream/wie-gott-in-schlierbach/" target="_blank">„Wie Gott in Schlierbach“</a> die Begriffe Nachhaltigkeit und Verwertungskette neu definiert und stellt anschaulich dar, wie Menschen aktiv in ihr Leben eingreifen können.</p>
<p>Platz 3 geht an den mittlerweile deutschen Klassiker &#8220;<a href="http://www.flimmit.com/download-stream/sonnenallee/" target="_blank">Sonnenallee</a>&#8220;. Eine Stones-Platte, die „Bravo“ und Litschis – alles Dinge, die man in der DDR nur durch Schmuggler bekommen konnte. In der Schule gab es keinen Englischunterricht, dafür wurde fleißig Russisch gepaukt und der MuFuTi (=Multifunktionstisch) durfte in keiner Wohnung fehlen, im Gegensatz zu einem Telefon. Geknutscht und geliebt wurde aber dennoch.</p>
<p>Platz 2 für „<a href="http://www.flimmit.com/download-stream/the-first-day/" target="_blank">Der erste Tag</a>“ von Andreas Prochaska. Wer jünger als 27 ist, kann sich an Tschernobyl nur durch Erzählungen der Eltern „erinnern“. Aber was passiert, wenn’s wieder passiert? Der Film geht der Frage nach, wie man mit einer Krise umgeht (in diesem Fall nach einem Super-Gau in Tschechien), der man in keiner Übung gerecht werden kann&#8230;</p>
<p>Und –TATATATA- Platz 1 für „<a href="http://www.flimmit.com/download-stream/love-is-a-dream/" target="_blank">Die Liebe ein Traum</a>“ von Xaver Schwarzenberger. Ein Film über die Liebe zwischen zwei Menschen, die eigentlich nicht zusammen passen und sich dennoch nicht voneinander lösen können, egal wie viel Zeit vergeht. Perfekter Film zur Weihnachtszeit.</p>
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		<title>Wie Gott in Schlierbach: Auf Schnitzeljagd mit Austrofred</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 12:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>irene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[attwenger]]></category>
		<category><![CDATA[austrofred]]></category>
		<category><![CDATA[echte bauern]]></category>
		<category><![CDATA[kaiser-mühlecker]]></category>
		<category><![CDATA[schlierbach]]></category>
		<category><![CDATA[von haider zu hader]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Schlierbach verbindet man zuerst die würzig riechende Rotkulturspezialität aus der Klosterkäserei des hiesigen Zisterzienserstiftes – doch die 3000-Seelen-Gemeinde im oberösterreichischen Traunviertel hat mit dem Stiftsgymnasium, der SPES-Zukunftsakademie, dem Bauernmarkt, der Glasmalerei, der Landwirtschaftsschule und originellen Wirten noch mehr zu bieten.
Unter den Schlierbachern (ein Schelm, wer hier an Käse denkt) finden sich unterschiedlichste Quer- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		
			<img src="http://blog.flimmit.com//wp-content/uploads/2009/09/film-tipps1.jpg" alt="Wie Gott in Schlierbach: Auf Schnitzeljagd mit Austrofred"><p>Mit Schlierbach verbindet man zuerst die würzig riechende Rotkulturspezialität aus der Klosterkäserei des hiesigen Zisterzienserstiftes – doch die 3000-Seelen-Gemeinde im oberösterreichischen Traunviertel hat mit dem Stiftsgymnasium, der SPES-Zukunftsakademie, dem Bauernmarkt, der Glasmalerei, der Landwirtschaftsschule und originellen Wirten noch mehr zu bieten.</p>
<p>Unter den Schlierbachern (ein Schelm, wer hier an Käse denkt) finden sich unterschiedlichste Quer- und Vordenker, denen auf einer fundierten Spiritualität gegründet, ein Ziel gemeinsam ist: Die Zukunft aktiv zu gestalten, in agrarischer Bionierarbeit wie in zukunftsweisenden Projekten, in Missionsarbeit wie in gelebter Kulinarik. Ein Film ums Essen &#8211; was gibt es Schöneres.<br />
Schlierbach-&#8221;Insider&#8221; Austrofred führt durch den Film und scheut weder Kost noch Mühen, uns den diesjährigen Landesausstellungsort im Zeichen der &#8220;Mahlzeit&#8221; vorzustellen. Dabei bewegt er sich wie der Film im Spannungsfeld Klerus – (Agri)Kultur – Kulinarik (ein Schelm wer hier schon wieder an Käse denkt).</p>
<p>Regisseur Markus Kaiser-Mühlecker beleuchtet Essen und Trinken sozialkritisch, aber einen Snack sollte man auf alle Fälle dabeihaben. Auf flimmit gibt es weitere Highlights von Kaiser-Mühlecker: <a href="http://www.flimmit.com/echte-bauern/" target="_blank">Echte Bauern</a>, <a href="http://www.flimmit.com/attwenger-adventure/" target="_blank">Attwenger Adventure</a>s und <a href="http://www.flimmit.com/von-haider-zu-hader/" target="_blank">Von Haider zu Hader.</a></p>
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Unter den Schlierbachern (ein Schelm, wer hier an Käse denkt) finden sich unterschiedlichste Quer- und [...]" title="del.icio.us"><img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
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		<title>Wenn das Lachen im Halse steckenbleibt</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 09:11:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>evelyn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[8x45]]></category>
		<category><![CDATA[das weiße band]]></category>
		<category><![CDATA[Die Fälscher]]></category>
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		<category><![CDATA[Ulrich Seidl]]></category>

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		<description><![CDATA[Der österreichische Film hat die Attribute „makaber“, „düster“, „bösartig, aber charmant“ – und diese Bezeichnungen hat dieser zu Recht.  Während es in den 20er Jahren einen wahren Filmboom in Österreich gab, wurde es danach langsam wieder still im Land der Knödel. Erst „Nordrand“ leitete 1999 eine Wende ein. Als erste österreichische Produktion seit 1948 wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		
			<img src="http://blog.flimmit.com//wp-content/uploads/2009/09/austrian-film.jpg" alt="Wenn das Lachen im Halse steckenbleibt"><p>Der österreichische Film hat die Attribute „makaber“, „düster“, „bösartig, aber charmant“ – und diese Bezeichnungen hat dieser zu Recht.  Während es in den 20er Jahren einen wahren Filmboom in Österreich gab, wurde es danach langsam wieder still im Land der Knödel. Erst „Nordrand“ leitete 1999 eine Wende ein. Als erste österreichische Produktion seit 1948 wurde der Film für den Hauptpreis der Filmfestspiele von Venedig nominiert. Dann ging es Schlag auf Schlag. Ulrich Seidl präsentierte 2001 „Hundstage“, Michael Haneke produzierte 2001 „Die Klavierspielerin“ und wurde dieses Jahr mit der Goldenen Palme<a href="http://blog.flimmit.com/?s=golden+l%C3%B6we&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank"></a> für „Das weiße Band“ ausgezeichnet. Zudem erlangten heimische Highlights wie „Die Fälscher“ (Oskarauszeichnung), die Wolf Haas-Triologie rund um den ehemaligen Polizisten Brenner, „Funny Games“ oder „Hinterholz 8“ richtigen Kultstatus. Ein wichtiger Aspekt, den österreichische Filmschaffende in den letzten Jahren perfektionierten ist der schwierige Spagat zwischen anspruchsvoller Unterhaltung und Komödie. Hier stechen Regisseure wie Wolfgang Murnberger, Michael Glawogger oder Barbara Albert besonders heraus.</p>
<p>In Österreich sind die Kassenschlager vor allem jene Filme, die mit bekannten österreichischen Kabarettisten in den Hauptrollen besetzt sind, während im Ausland eher tiefsinnigere Produktionen, vor allem Dramen und Dokumentationen, Anklang finden. Auf flimmit haben wir einen wunderbaren Mix aus österreichischen Dokus, Serien und Filmen für euch zusammengestellt. Von Serien wie <a href="http://www.flimmit.com/catalogsearch/result/?q=8x45&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">„8&#215;45“</a> bis hochwertigen Filmen wie <a href="http://www.flimmit.com/catalogsearch/result/?q=reblaus&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">„Im Reich der Reblaus“</a>, von namhaften Regisseuren wie Harald Sicheritz zu Erstlingswerken von Studenten der Filmakademie ist für jeden Geschmack etwas dabei.</p>
<p>Irene</p>
			<a rel="nofollow" id="del.icio.us" target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http://blog.flimmit.com/2009/09/osterreichischer-film-wenn-das-lachen-im-halse-steckenbleibt/&title=Wenn das Lachen im Halse steckenbleibt&notes=Der österreichische Film hat die Attribute „makaber“, „düster“, „bösartig, aber charmant“ – und diese Bezeichnungen hat dieser zu Recht.  Während es in den 20er Jahren einen wahren Filmboom in Österreich gab, wurde es danach langsam wieder still im Land der Knödel. Erst „Nordrand“ leitete 1999 eine Wende ein. Als erste österreichische Produktion seit 1948 wurde [...]" title="del.icio.us"><img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
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