Kronen Zeitung Dokumentation erstmals online erhältlich

Hans Dichand, am 17. Juni 2010, im Alter von 89 Jahren verstorben.

Die Medienwelt hat ihren größten Sohn verloren: Hans Dichand, Herausgeber und Chefredakteur der auflagenstärksten Zeitung Österreichs, der Kronen Zeitung, ist am 17. Juni 2010 im Alter 89 Jahren verstorben. Dichand galt unbestritten als einer der erfolgreichsten und mächtigsten Blattmacher des Landes. Umstritten war Dichand aber auf jeden Fall auch: Denn Dichand hatte nicht nur die Geschicke der Kronen Zeitung fest im Griff, sondern übte auch enormen Einfluss auf die heimische Politik aus. Wie soll man nun einen Mann dieses Formats gebührend ehren? Am besten man tut das indem man dessen Sprache, die Sprache des Boulevards, spricht. Und zwar mit einer Reportage über ihn selbst. Deshalb präsentiert Flimmit exklusiv und als absolute Online-VoD-Premiere den Dokumentarfilm "Kronen Zeitung – Tag für Tag ein Boulevardstück". Die Belgierin Nathalie Borgers blickte im Jahr 2002 mit ihrem Team hinter die Kulissen der Kronen Zeitung und hat das System "Kronen Zeitung" frei von Polemik erforscht. Kuriose Geschichten ranken sich um die ersten Ausstrahlungen dieses Films: Nachdem die Dokumentation im deutsch-französischen Kultursender ARTE gesendet worden war, entschied sich die Kronen Zeitung kurzerhand dazu, den Sender aus ihrem Fernsehprogramm zu nehmen (was sich mittlerweile wieder geändert hat). Der ORF hat den Film bis dato noch nie ausgestrahlt. Für Euch stellt Flimmit ...

7 3 82 3 – Hollywooooood ICH KOMME!!

7, 3, 82, 3 – Das sind nicht die Geheimnummern für die nächste Lottoziehung, sondern die Basisdaten für die nächste Oscarnacht. Am 7.3.2010 findet die weltweit prestigereichste Preisverleihung zum 82. mal statt und drei Österreicher sind nominiert. Keine große Überraschung dürfte es für Christoph Waltz und Michael Haneke gewesen sein, schließlich haben sie bereits den Golden Globe für „Inglorious Basterds“ (Waltz als bester Nebendarsteller) und „Das weiße Band“ (Haneke für bester ausländischer Film) abgestaubt und diese Preise sind immer als Indikatoren für die Oscars zu sehen. Zudem gab es eine nette Überraschung für Haneke, denn sein Film wurde zusätzlich noch für die beste Kamera nominiert (Christian Berger). Österreich wird in Hollywood wohl so bald nicht mehr mit Australien verwechselt, wenn die Filmindustrie das kleine Land „irgendwo in the middle von Europe“ mit den höchsten Preisen ehrt. Aber man darf den Tag nicht vor dem Abend loben, schließlich müssen sich die Nominierten gegen alteingesessene Hollywoodveteranen und neue Wunderkinder durchsetzen. Daher sollen die Siegeshymnen noch nicht erklingen, sondern erst eine Auflistung der Nominierungen den Run auf die Oscars einleiten. Bester Film: „Avatar“, „The Blind Side“, „Tödliches Kommando – The Hurt Locker“, „District 9“, „An Education“, „Inglourious Basterds“, „Precious“, „A Serious Man“, „Oben“, „Up ...