Kalafudra's Kino: Das Flüstern des Mondes

Für Freunde der Meta-Ebene

In Das Flüstern des Mondes erschüttert eine Reihe von Morden Österreich: in Graz werden Gemeinderatsmitglieder mit Hilfe von Giftfröschen umgebracht. Jannis (Julian Stampfer) und sein Freund Patrick (Dominik Hartel) beschließen, der Sache nachzugehen. Ihre Spur führt sie zu einem kleinen Zirkus, wo Patrick, der nach einem traumatischen Erlebnis nicht mehr spricht, undercover geht, während Jannis die Videoüberwachung übernimmt. Patrick freundet sich dort mit Mo (Julia Schwarz) an, die an einer Hautkrankheit leidet und deswegen nur spezielles Licht verträgt - und Tageslicht schon gar nicht. In der Zwischenzeit fängt auch Patricks Mutter (Liane Wagner), die selber Journalistin ist, an, der Sache nachzugehen und findet Hinweise darauf, dass die Grazer Bürgermeisterin mit einer Doppelgängerin ausgetauscht wurde. Das Flüstern des Mondes ist Michael Satzingers erster Film und eine wilde Mischung aus Verschwörungstheorien, Romanze und Komödie. Vor allem wird hier aber mit den normalen Grenzen des Mediums Film gespielt: Spezialeffekte werden vor unseren Augen eingefügt, anderes wird ausradiert, dann wird mal zurückgespult und so weiter. Dadurch wird der Zuseher zum "Mitverschwörer" und gestaltet den Film scheinbar aktiv mit. Dieses Konzept geht auch schön auf und sorgt für den Charme und den Humor des Filmes. Andere Dinge funktionieren leider nicht so gut: Julian Stampfer und Dominik Hartel sind keine besonders guten ...

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