Eine Truppe obdachloser Schrotthändler tritt gegen zwei Waffenfabrikanten an. Regisseur Jean-Pierre Jeunet lässt wieder liebevoll-skurrile Charaktere Abenteuer in Paris erleben, doch an den bezwingenden Zauber seiner Fabelhaften Welt der Amélie reicht Micmacs nicht heran.
Bazil (Dany Boon) hat es nicht leicht im Leben. Als er noch klein war, kam sein Vater beim Minenräumen in Nordafrika ums Leben. Als Erwachsener bekommt er durch Zufall und Pech eine verirrte Kugel in den Kopf. Zum Glück steckt sie, ohne vorerst Schaden anzurichten, in seinem Kopf fest, sollte aber auch nicht herausgenommen werden. Wieder aus dem Krankenhaus entlassen, sind sein Job und seine Wohnung weg. So landet Bazil auf der Straße, wo er sich mit kleinen Tricks über Wasser hält.
Dadurch lernt er auch den Straßenhändler Canaille (Jean-Pierre Marielle) kennen, der ihn mit zu seiner "Familie" nimmt: Einer Gemeinschaft von Überlebenskünstlern, die auf einem Schrottplatz in einer kuriosen Höhle aus Müll wohnt. Jeder dort ist etwas Besonderes: Zum Beispiel Mademoiselle Kautschuk (Julie Ferrier), die so biegsam ist, dass sie in das Gemüsefach des Kühlschranks passt, Calculette (Marie-Julie Baup), die mit einem Blick Maße und Gewichte berechnet, Bricàbrac (Dominique Pinon), der einiges an Metall in seinem Körper hat und Petit Pierre (Michel Cremades), der aus Schrott poetische ...