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	<title>Flimmit Blog</title>
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		<title>Duell der Magier</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 14:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinotipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu im Kino]]></category>
		<category><![CDATA[flimmit Filmnews & Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[ Sobald Jerry Bruckheimer und Walt Disney im Hintergrund die Fäden ziehen und dann auch noch Namen wie Nicolas Cage und Alfred Molina fallen, hört man schon die Kassen klingeln. Nicht unbegründet, und voraussichtlich wird allein diese Konstellation ausreichen, um den gewünschten Erfolg zu erzielen. Dennoch war&#8217;s diesmal etwas zu viel des Guten.
Während eines Schulauflugs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/uploads/2010/05/neuimmkino.jpg" alt="Duell der Magier"> <p>Sobald Jerry Bruckheimer und Walt Disney im Hintergrund die Fäden ziehen und dann auch noch Namen wie Nicolas Cage und Alfred Molina fallen, hört man schon die Kassen klingeln. Nicht unbegründet, und voraussichtlich wird allein diese Konstellation ausreichen, um den gewünschten Erfolg zu erzielen. Dennoch war&#8217;s diesmal etwas zu viel des Guten.</p>
<p>Während eines Schulauflugs in Manhatten entfernt sich der zehnjährige Dave (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Jake+Cherry/" target="_blank">Jake Cherry</a>) von seiner Gruppe und trifft in der Arcana Cabana, einem kleinen, verschlafenen Laden voller wundersamer Dinge, auf den Magier Balthazar Blake (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Nicolas+Cage/" target="_blank">Nicolas Cage</a>). Der festen Überzeugung, dass diese Begegnung kein Zufall sein kann, übergibt Balthazar dem Jungen einen Drachenring, der in dessen Händen zum Leben erwacht und sich um seinen Finger schlängelt.</p>
<p>Einst hatte dieser Ring dem großen Magier Merlin gehört. Vor seinem Tod – verschuldet durch die böse Zauberin Morgana (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Alice+Krige/" target="_blank">Alice Maud Krige</a>) und ihrem Gehilfen Maxim Horvath (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Alfred+Molina/" target="_blank">Alfred Molina</a>) – hatte Merlin ihn Bathazar übergeben. Einzig derjenige, der eine Reaktion des Ringes hervorruft, ist in der Lage Morgana endgültig zu vernichten, gelang es doch Merlins Schülern Balthazar und Veronica (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Monica+Bellucci/" target="_blank">Monica Bellucci</a>) einst nur, sie in einen Seelengral zu verbannen.</p>
<p>Daves Ungeschick führt jedoch dazu, dass Horvaths Seele befreit wird und es zum Kampf zwischen ihm und seinem Erzfeind Balthazar kommt. Knapp entkommt Dave und flüchtet auf die Straße, wo seine Lehrerin und Mitschüler bereits auf ihn warten. Verängstigt erzählt er, was passiert ist, doch erntet dabei nur Gelächter und Spott.</p>
<p>Für sein weiteres Leben gezeichnet, wird Dave Stutler (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Jay+Baruchel/" target="_blank">Jay Baruchel</a>) zum Einzelgänger, verschreibt sich den Naturwissenschaften und studiert zehn Jahre später Physik an der New York University. Doch er kann seinem Schicksal nicht entfliehen und so kommt es erneut zur Begegnung mit Balthazar. Horvath ist dabei die letzten Vorbereitungen zu treffen, um Morgana wieder zum Leben zu erwecken und es bleibt ihnen nur wenig Zeit, um das zu verhindern. Dave ist allerdings ganz und gar nicht erfreut über das neuerliche Aufeinandertreffen, denn schon einmal hatte Bathazars Auftauchen nur für Chaos und Gespött gesorgt.</p>
<p><strong>All-in-One</strong></p>
<p>Es gibt so gut wie nichts an funktionierenden Hollywood-Dramaturgie-Konzepten, die „Duell der Magier“ nicht bedient. Angefangen bei der klassischen Heldenreise, in der die Hauptfigur eine neue, andere Welt betritt: Begleitet von Freunden, muss er sich seinen Feinden stellen, lernt dazu, erleidet Rückschläge, sammelt neue Kräfte und fasst neuen Mut, wird dadurch stärker und trifft erneut auf seine Gegner.</p>
<p>Dabei wird auf die Figur des Underdogs zurückgegriffen. Ein Physikstudent, ein Einzelgänger und „Nerd“, der sich vor allem durch fehlendes Selbstbewusstsein und Unsicherheit auszeichnet, wird aus seinem Alltag gerissen, weil er der „Auserwählte“ ist. Zuerst sträubt er sich dagegen, weil ihm diese neue, auf den ersten Blick seinem Metier entgegengesetzt erscheinende Welt ängstigt. Doch seine Faszination ist stärker und so lässt er sich schrittweise auf das Abenteuer ein, bis er schließlich bereit ist, sein Schicksal anzunehmen und somit zum wahren Helden zu werden.</p>
<p>Zusätzlich entwickelt sich nebenher eine Love Story zwischen dem Underdog und der schönen Studentin Becky Barnes (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Teresa+Palmer/" target="_blank">Teresa Palmer</a>), die Dave schon als kleiner Junge begehrte, aber im Laufe der Zeit für ihn unerreichbar wurde. Da trifft er sie doch gerade rechtzeitig wieder, als er kurz davor steht, als Erwachsener erneut mit seinem heldenhaften Schicksal konfrontiert zu werden, was sowohl einige Unannehmlichkeiten als auch Vorteile mit sich bringt.</p>
<p>Dem noch nicht genug, etabliert sich im Verlauf des Geschehens eine Dreiecksbeziehung zwischen den Magiern Balthazar, Veronica und Horvath, die abgesehen von dem tragischen Schicksal zweier Liebender, die über tausend Jahre getrennt sind, Emotionen wie Eifersucht, Rache und Rivalität ins Spiel bringt.</p>
<p>Gebettet wird das Ganze dann noch in ein modernes Manhattan voller magischer Ereignisse, in dem Adlerstatuen und Stiere aus Metall zum Leben erwachen, rasante Verfolgungsjagden mit variierden Fahrzeugen stattfinden und actionreiche Kämpfe mit Hilfe von zu Bällen geformter Elektrizität ausgetragen werden. Und schlussendlich lässt man es auch nicht unversucht, der Story den nötigen Witz zu verleihen.</p>
<p><strong>Nice Try</strong></p>
<p>Es bleibt allerdings beim Versuch, denn als wirklich witzig kann man es nicht bezeichnen, was einem hier als Komik serviert wird. Genauso überladen und vorhersehbar wie der Rest der Story ist auch sie gestaltet. Und Jay Baruchels komisches Auftreten als etwas tolpatschiger und unsicherer Physikstudent wirkt eher gezwungen als natürlich. Was bleibt ist eine Heldenfigur, die nicht ernstzunehmen ist und trotz ihrer Entwicklung auf der magischen Ebene nach wie vor ein „Nerd“ ist und bleibt.</p>
<p>Aber sicherlich ist es schwer, neben Nicolas Cage und Alfred Molina eine gute Figur zu machen. Sind es doch sie, die die Handlung tragen. Der rauhe Charme Bathazars steht im Kontrast zu dem britisch-eleganten Erscheinungsbild Horvaths. Die Aufeinandertreffen dieser beiden Gegenspieler sind wohl die gelungensten Szenen des Films. Abgerundet wird ihre Darstellung durch die Geschichte zweier einstiger Freunde, die aufgrund der Liebe zu derselben Frau Rivalen und schlussendlich erbitterte Feinde werden.</p>
<p>Vielleicht hätte man sich Daves Handlungsstrang sparen sollen, auch wenn es eigentlich genau diese Geschichte ist, die erzählt werden sollte. Disney hatte sich schon einmal vom &#8220;Zauberlehrling&#8221; inspirieren lassen und damals Mickey Mouse ins Abenteuer geschickt. Jetzt sollte der Stoff erneut als Ausgangsbasis für eine moderne und mit vielen Neuerungen gespickte Verfilmung dienen. Guter Gedanke, netter Versuch – aber auch ein Beweis dafür, dass Übertreibungen nicht immer der allerbeste Weg sind.</p>
<p>Kinostart Deutschland und Österreich: 2. September 2010</p>
<p><em><a href="http://www.filmtauchgaenge.de/duell-der-magier/" target="_blank">Von Alexandra Cech (Filmtauchgänge)</a></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Film bei Flimmit: <a href="http://www.flimmit.com/film/Duell-der-Magier-Jon-Turteltaub-Nicolas-Cage-F7MOVB/" target="_blank">Duell der Magier (2010, Jon Turteltaub)</a></span></em></p>
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		<title>Das Leben ist zu lang</title>
		<link>http://blog.flimmit.com/2010/08/das-leben-ist-zu-lang/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 08:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinotipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu im Kino]]></category>
		<category><![CDATA[flimmit Filmnews & Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[ Leidenschaftlicher Filmemacher, peinlicher Querulant, überforderteter Familienvater oder doch &#8220;nur&#8221; eine Filmfigur? Alfi Seliger, Protagonist des neuen Dani Levy Films, hat&#8217;s jedenfalls nicht leicht.
Alfi Seliger (Markus Hering) ist ein &#8220;Nebbich&#8221;, ein liebenswerter Versager. Als Regisseur liegt sein letzter großer Erfolg 15 Jahre zurück. Im Moment hat er Glück, wenn sich in der Branche überhaupt noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/uploads/2010/05/neuimmkino.jpg" alt="Das Leben ist zu lang"> <p>Leidenschaftlicher Filmemacher, peinlicher Querulant, überforderteter Familienvater oder doch &#8220;nur&#8221; eine Filmfigur? Alfi Seliger, Protagonist des neuen Dani Levy Films, hat&#8217;s jedenfalls nicht leicht.</p>
<p>Alfi Seliger (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Markus+Hering/" target="_blank">Markus Hering</a>) ist ein &#8220;Nebbich&#8221;, ein liebenswerter Versager. Als Regisseur liegt sein letzter großer Erfolg 15 Jahre zurück. Im Moment hat er Glück, wenn sich in der Branche überhaupt noch jemand an seinen Namen erinnert. Nicht die günstigste Ausgangssituation, um Produzenten und Schauspieler für sein neuestes Projekt zu gewinnen: Eine Komödie über den Mohammed-Karikaturen-Streit. Auch zu Hause läuft es für Alfi nicht besser. Seine Frau Helena (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Meret+Becker/" target="_blank">Meret Becker</a>) langweilt sich in der Ehe und seine Kinder finden ihn peinlich.</p>
<p>Auch, wenn sich für kurze Zeit alles zum Besseren zu wenden scheint – die Produzentenlegende Boronowski (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Hans+Hollmann/" target="_blank">Hans Hollmann</a>) zeigt Interesse für sein Drehuch und Alfie kann seine schwierige finanzielle Lage durch einen Regiejob bei einer Daily Soap aufbessern – wird doch alles nur noch schlimmer: Alfie verliert seinen Posten bei der Seifenoper, aus seinem Karikaturenfilm soll eine harmlose Serie werden, er erfährt von der Affäre seiner Frau mit ihrem Kollegen Johannes (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Justus+von+Dohnanyi/" target="_blank">Justus von Dohnányi</a>) und erhält die Diagnose Darmkrebs.</p>
<p>Als ihm selbst sein Psychiater (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Udo+Kier/" target="_blank">Udo Kier</a>) dazu rät, sich das Leben zu nehmen, hat Alfi genug. Er versucht sich mit einer Unmenge an Medikamenten umzubringen, aber selbst das gelingt ihm nicht. Als er erwacht, wird er das Gefühl nicht mehr los, buchstäblich im falschen Film zu sein. Alfi fordert sein Schicksal heraus, aber hat er gegen den Regisseur seines Lebens eine Chance?</p>
<p><strong>Eine Welt aus den Fugen</strong></p>
<p>Wem könnte man genüsslicher zusehen, als jemandem, der sich verzweifelt gegen sein komisch-tragisches Schicksal stemmt &#8211; und doch nicht gewinnen kann. Wie sich Alfi mit aller Macht und trotz aller Lächerlichkeit gegen die nicht enden wollende Reihe von Lebensgemeinheiten kämpft, ist tatsächlich ungeheuer komisch. Alfi ist die Personifikation der &#8220;Ich will, dass das jetzt geht!&#8221;-Mentalität, die jeden gelegentlich überfällt und die natürlich &#8211; auch wegen ihrer verzweifelten Unnachgibigkeit &#8211; immer größere Katastrophen heraufbeschwört. Das geht so lange (und länger), bis sogar Alfis Psychiater keinen Bock mehr auf seine Probleme hat, ihn nur noch während dem Essen empfängt und dabei buchstäblich abfertigt.</p>
<p>Wenn er dann noch als sensibler Mensch mit Idealen und Leidenschaft für seine Arbeit, die er schon länger nicht mehr bzw. nicht erfolgreich ausüben kann, auf die Tücken und Absurditäten des Filmgeschäfts trifft, ist für Chaos und Wahnwitz ein reicher Boden bereitet. Auch wenn die karikierte Szene-Darstellung manchmal etwas bemüht wirkt, für Tempo, geniale Pointen und aberwitzige Situationen ist dabei immer noch Platz genug.</p>
<p><strong>Spiel im Spiel</strong></p>
<p>Wenn schon ein Film über die Filmwelt, dann dürfen auch bekannte Schauspieler nicht fehlen und der Film wartet mit einer Vielzahl davon auf. Einige in bedeutenden Nebenrollen (zum Beispiel Meret Becker, Heino Ferch, Gottfried John, Yvonne Catterfeld), andere in kurzen Gastauftritten (unter anderem Michael Herbig und Katja Riemann). Die Qualität ihrer Darstellungen ist erstaunlich gemischt. Manche treffen den Nagel auf den Kopf, andere erscheinen im krassen Gegensatz dazu hölzern oder schlicht unkomisch. Das mag daran liegen, dass Levy zu liebevoll auf jede seiner Figuren blickt, ohne sich und ihnen den letzten Rest Bissigkeit zu gönnen, die so manche Gestalt durchaus angeboten hätte.</p>
<p>Nur einer sticht deutlich aus der Darstellerriege hervor: Markus Hering ist als Alfi Seliger die Hauptsensation des Films. Wie er mit scheinbarer Leichtigkeit, aber perfekter Präzision diese Figur und den ganzen Film stemmt, hätte man sich von keinem anderen Schauspieler erwarten können. Hering, der bisher vor allem am Theater arbeitete und erst letztes Jahr in &#8220;Whisky mit Wodka&#8221; einem breiteren Publikum bekannt wurde, will sich jetzt, nach 17 Jahren am Wiener Burgtheater, ganz auf&#8217;s Filmemachen konzentrieren. Wenn das mal keine gute Neuigkeit ist -  zumindest für die Filmwelt.</p>
<p><strong>Film und Leben</strong></p>
<p>Dani Levy macht keinen Hehl daraus, dass &#8220;Das Leben ist zu lang&#8221; persönlicher für ihn kaum sein könnte. Er kommt im Film selbst vor und Alfi Seliger hat mehr als nur zufällige Ähnlichkeiten mit seinem Erfinder: Er ist im gleichen Alter, hat wie er zwei Kinder, ist Jude und Filmemacher und sieht ihm noch dazu verblüffend ähnlich. Levy hat &#8211; ähnlich wie Alfi &#8211; eine sehr erfolgreiche Komödie (<a href="http://www.flimmit.com/film/Alles-auf-Zucker-Dani-Levy-Henry-H%C3%BCbchen-F6WX4G/" target="_blank">&#8220;Alles auf Zucker!&#8221;, 2004</a>) und dann, mit <a href="http://www.flimmit.com/film/Mein-F%C3%BChrer-Die-wirklich-wahrste-Wahrheit-%C3%BCber-Adolf-Hitler-Dani-Levy-Helge-Schneider-F76FG8/" target="_blank">&#8220;Mein Führer&#8221; (2007)</a>, einen stark umstrittenen Film gedreht.</p>
<p>So viel persönlicher Input hat eine gewisse Distanzlosigkeit zur Folge, die &#8211; wie man in so mancher aktuellen Kritik nachlesen kann &#8211; nicht immer auf Gegenliebe stößt, auf die man sich aber durchaus einlassen kann. Der Mut und die Selbsironie, die hier zu Tage treten, würden so manchem Filmemacher nicht schaden.</p>
<p>Eines jedenfalls hat definitiv nicht wie geplant funktioniert. Eine philosophisch aussagekräftige  Stellungnahme zum Verhältnis Film und wirkliches Leben kann der Film nicht geben, auch wenn sich die Story noch so sehr, gerade am zerfasernden Ende, darum bemüht. Als Komödie über den Wahnsinn und die Ungerechtigkeiten des Lebens hat sie dennoch einiges zu bieten.</p>
<p>Kinostart Österreich: 3. September 2010</p>
<p>Kinostart Deutschland: 26. August 2010</p>
<p><em><a href="http://www.filmtauchgaenge.de/das-leben-ist-zu-lang/" target="_blank">Von Carolin Färber (Filmtauchgänge)</a></em></p>
<p>Film bei Flimmit: <a href="http://www.flimmit.com/film/Das-Leben-ist-zu-lang-Dani-Levy-Elke-Sommer-F7O426/" target="_blank">Das Leben ist zu lang (2010, Dani Levy)</a></p>
<a rel="nofollow" id="del.icio.us" target="_blank" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fblog.flimmit.com%2F2010%2F08%2Fdas-leben-ist-zu-lang%2F&title=Das+Leben+ist+zu+lang&notes=Leidenschaftlicher+Filmemacher%2C+peinlicher+Querulant%2C+%C3%BCberforderteter+Familienv" title="del.icio.us"><img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" title="del.icio.us" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
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<a rel="nofollow" id="print" target="_blank" href="http://www.printfriendly.com/print?url=http%3A%2F%2Fblog.flimmit.com%2F2010%2F08%2Fdas-leben-ist-zu-lang%2F&partner=sociable" title="Print this article!"><img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/plugins/sociable/images/printfriendly.png" title="Print this article!" alt="Print this article!" class="sociable-hovers" /></a>]]></content:encoded>
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		<title>Zu viel Testosteron ohne Sinn für Humor ist auch nicht gut</title>
		<link>http://blog.flimmit.com/2010/08/kalafudra-expendables/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 09:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kalafudra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalafudra's Kino]]></category>
		<category><![CDATA[flimmit Filmnews & Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[The Expendables]]></category>

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		<description><![CDATA[ The Expendables ist das neueste Selbstverwirklichungsprojekt von Sylvester Stallone (Regie, Drehbuch und Hauptdarsteller).
Die Expendables sind eine Gruppe Söldner, geführt von Barney Ross (Sylvester Stallone) und bestehend aus Lee Christmas (Jason Statham), Ying Yang (Jet Li), Hale Caesar (Terry Crews), Toll Road (Randy Couture) und Gunner Jensen (Dolph Lundgren). Bei einem Job, wo sie Kidnapping-Opfer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/uploads/2010/05/lena-1.jpg" alt="Zu viel Testosteron ohne Sinn für Humor ist auch nicht gut"> <p><a href="http://www.flimmit.com/film/The-Expendables-Sylvester-Stallone-F7MOK8/" target="_blank">The Expendables</a> ist das neueste Selbstverwirklichungsprojekt von <a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Sylvester+Stallone/" target="_blank">Sylvester Stallone</a> (Regie, Drehbuch und Hauptdarsteller).</p>
<p>Die Expendables sind eine Gruppe Söldner, geführt von Barney Ross (Sylvester Stallone) und bestehend aus Lee Christmas (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Jason+Statham/" target="_blank">Jason Statham</a>), Ying Yang (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Jet+Li/" target="_blank">Jet Li</a>), Hale Caesar (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Terry+Crews/" target="_blank">Terry Crews</a>), Toll Road (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Randy+Couture/" target="_blank">Randy Couture</a>) und Gunner Jensen (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Dolph+Lundgren/" target="_blank">Dolph Lundgren</a>). Bei einem Job, wo sie Kidnapping-Opfer von Piraten befreien, dreht Gunner durch und wird noch brutaler als sonst. Grund für Barney, ihn von zukünftigen Aufträgen auszuschließen.</p>
<p>Nach ihrer Rückkehr findet sich der Trupp beim Tätowierer und Ex-Söldner Tool (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Mickey+Rourke/" target="_blank">Mickey Rourke</a>) ein. Dort wird nicht nur Körperkunst weitergegeben, sondern auch Lebensweisheiten &#8211; und Informationen über neue Aufträge. So kommt Barney an den misteriösen Mr Church (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Bruce+Willis/" target="_blank">Bruce Willis</a>), der ihm und seinen alten Kollegen Trench (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Arnold+Schwarzenegger/" target="_blank">Arnold Schwarzenegger</a>) einen Job anbietet: Auf einer südamerikanischen Insel herrscht ein General mit eiserner Hand &#8211; und der soll ausgeschalten werden.</p>
<p>Trench lehnt ab, aber Ross akzeptiert gerne. Ross und Lee fahren nach Vilena, wo sie Sandra (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Giselle+Iti%C3%A9/" target="_blank">Giselle Itié</a>) treffen, die ihnen hilft, sich die Insel genau anzuschauen, und die ihnen auch zeigt, dass der wahre Drahtzieher in der ganzen Sache der Amerikaner James Monroe (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Eric+Roberts/" target="_blank">Eric Roberts</a>) ist.</p>
<p>Ross und Lees Anwesenheit auf Vilena bleibt nicht unbemerkt und sie werden angegriffen. Sandra weigert sich jedoch, mit ihnen zu fliehen. Nach ihrer Rückkehr muss Ross sich entscheiden: kehrt er der ganzen Sache den Rücken und rettet seine eigene Haut; oder hilft er doch dem Mädchen und der Insel und riskiert nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das seiner Männer?</p>
<p>Sylvester Stallone hat offensichtlich keine Ahnung mehr, was er kann und was nicht. Das er sich ohne das geringste Zwinkern neben die 15-25 Jahren jüngeren Jason Statham und Jet Li stellt, ist schon äußerst bedenklich. Dass er bei der ganzen Sache aber noch im Drehbuch mitgemischt hat und Regie geführt hat, überschreitet die Grenzen des Tolerablen.</p>
<p>Ich bin mir echt nicht sicher, was schlimmer war&#8230; Die Regie, bei der man bei den Action-Szenen nicht mehr wusste, was eigentlich vor sich geht und wer gerade wen schlägt und die einen sonst seekrank gemacht hat, weil die Kamera keinen Moment stillgestanden ist; oder doch das Drehbuch, dass uns so Perlen wie &#8220;Now you know what I do for a living. I&#8217;m not perfect. You should have waited. I&#8217;m worth it.&#8221; ["Jetzt weißt du, womit ich mein Geld verdiene. Ich bin nicht perfekt. Du hättest auf mich warten sollen. Ich bin es wert."] gegeben hat.</p>
<p>Im Endeffekt bleiben die größten Sünden des Films jedoch, dass er sich viel zu ernst nimmt und dass er einfach wahnsinnig langweilig ist. Die letzten 30 Minuten habe ich echt damit gekämpft, nicht einzuschlafen &#8211; trotz der Explosionen, die sich die Klinke in die Hand gegeben haben und Dolph Lundgren, der faszinierenderweise seine Zähne nicht öffnen muss, um zu reden.</p>
<p>The Expendables hätte das Zeug dazu gehabt, ganz großes Kino zu werden.  Dafür hätte man den Film aber Sylvester Stallone aus den Händen reißen  müssen&#8230;</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Kalafudra hofft, dass sie mal mit Würde altern kann. Bis es soweit ist, hält sie sich aber mit ihrem <a href="http://kalafudra.wordpress.com/" target="_blank">Blog</a> jung.</p>
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		<title>Step Up 3D</title>
		<link>http://blog.flimmit.com/2010/08/step-up-3d/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 08:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinotipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu im Kino]]></category>
		<category><![CDATA[flimmit Filmnews & Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[ Der dritte Teil des „Step Up“-Franchise entführt in die Welt des 3D und hebt sich nicht nur aufgrund dieser Technik von seinen Vorgängern ab. Die Streetdance-Battles werden ins Zentrum gerückt und ein Schauplatzwechsel vollzogen. Besonders erfreulich: Adam G. Sevani ist wieder mit dabei und offenbart erneut auch sein schauspielerisches Talent.
Gerade erst in New York [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/uploads/2010/05/neuimmkino.jpg" alt="Step Up 3D"> <p>Der dritte Teil des „Step Up“-Franchise entführt in die Welt des 3D und hebt sich nicht nur aufgrund dieser Technik von seinen Vorgängern ab. Die Streetdance-Battles werden ins Zentrum gerückt und ein Schauplatzwechsel vollzogen. Besonders erfreulich: Adam G. Sevani ist wieder mit dabei und offenbart erneut auch sein schauspielerisches Talent.</p>
<p>Gerade erst in New York angekommen, stellt Moose (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Adam+G+Sevani/" target="_blank">Adam G. Sevani</a>) an seinem ersten Tag an der Uni sein tänzerisches Können bei einem spontanen Street-Battle unter Beweis. Dabei wird der Streetdancer Luke (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Rick+Malambri/" target="_blank">Rick Malambri</a>) auf ihn aufmerksam, der auf der Suche nach neuen Talenten für seine Crew ist. Sein „House of Pirates“ steht kurz vor dem World Jam-Wettbewerb, an dem die besten Crews der Welt gegeneinander antreten – mit der Chance auf eine hohe Gewinnsumme. Das Geld könnten sie gut brauchen, leben und tanzen alle „Pirates“-Mitglieder bisher doch in einem heruntergekommenen Lagerhaus und sind mit der Miete im Rückstand.</p>
<p>Auch Natalie (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Sharni+Vinson/" target="_blank">Sharni Vinson</a>) ist ein Neuzugang in Lukes Truppe. Doch die Romanze, die sich zwischen den beiden anbahnt, wird auf eine harte Probe gestellt, als Lukes Erzrivale Julian (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Joe+Slaughter/" target="_blank">Joe Slaughter</a>) mit seiner Crew „House of Samurai“ plötzlich die Choreographie der „Pirates“ beherrscht und somit die Wahrheit über Natalie ans Licht kommt.</p>
<p>Als die Crew dann auch noch wegen fehlender Zahlungen aus dem Lagerhaus geworfen wird, scheint ihre Teilnahme am finalen Wettbewerb verloren. Da trommelt Moose ein paar Leute seiner alten Crew der MSA, der Maryland School of the Arts, zusammen, um das gespaltene „House of Pirates“ wieder zu vereinen und in neuer Konstellation vielleicht doch noch eine Chance auf den Sieg zu haben.</p>
<p><strong>Unterschiede</strong></p>
<p>Während der Ort des Geschehens in den ersten beiden „Step Up“-Teilen die Maryland School of the Arts war, verlagert die 3D-Version ihren Schauplatz nach New York. Dieser Ortswechsel bringt mitunter auch Veränderungen der zentralen Konflikte und Ziele mit sich.</p>
<p>Es geht nicht mehr darum, an einer Schule aufgenommen zu werden oder mit seiner Crew ein kleines Battle zu gewinnen. Aus Teenagern wurden Erwachsene, deren Leben finanziert werden muss und die hoffen, das mit dem, was sie beherrschen und lieben, auch erreichen zu können. Aus einer kleinen Crew wurde ein Haus, in dem Menschen, die von überall herkommen, ihr Leben und ihre Leidenschaft teilen.</p>
<p>Die Ausgangsbasis für den ersten Teil war das Aufeinandertreffen zweier verschiedener Welten: Streetdance vs. Ballet und Modern Dance. Die damit einhergehenden sozialen Unterschiede, das Entkommen aus Kleinkriminalität, Straßengangs und Hoffnungslosigkeit standen dabei im Zentrum. „Step Up 2: The Streets“ griff diese Thematik auf, erweiterte sie jedoch um eine Dimension und etablierte so den Battle-Charakter des Streetdance, der nun im dritten Teil das Geschehen dominiert.</p>
<p>Dabei kommen nicht nur Streetdance-Moves zum Einsatz. Abwechslungsreich gestaltet sich die Handlung bzw. das tänzerische Training abseits der Battles, indem Elemente des Capoeira und des Parkour einfließen. Auch durch eine Hommage an die Anfänge des Tanzfilms – wenn Moose und seine beste Freundin Camille (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Alyson+Stoner/" target="_blank">Alyson Stoner</a>) sich mit einer Kombination aus Street-, Stepp- und Paartanz durch New Yorks Straßen bewegen – und einer Tango-Szene gewinnt der Film an tänzerischer Vielfalt.</p>
<p><strong>Kontinuität</strong></p>
<p>Der rote Faden, der alle drei Filme durchzieht, ist die Leidenschaft für den Tanz und ein gemeinsames Ziel, dass alle verbindet. Da ständig neue Charaktere im Zentrum der Handlung stehen, werden Übergänge geschaffen, indem einzelne Figuren in der Fortsetzung erneut auftauchen. So ist es der Protagonist aus „Step Up“, der die weibliche Hauptfigur des zweiten Teils an seine alte Schule, die MSA, bringt. Und eine ihrer ersten Bekanntschaften, die sie dort schließt, führt die Handlung von „Step Up 3D“ ein: Moose.</p>
<p>Nicht nur tänzerisch hat Adam G. Sevani so Einiges zu bieten. Auch schauspielerisch gelingt es ihm, erneut in seiner Rolle zu überzeugen. Aufgrund seiner natürliche Begabung trägt er wesentlich zu den komödiantischen Einlagen des Films bei. Das haben wohl auch die Macher bemerkt und ihn deshalb wiederholt den neuen Protagonisten Rick Malambri und Sharni Vinson zur Seite gestellt.</p>
<p>„Step Up 3D“ wird all jene begeistern, die dem Tanzfilm-Genre etwas abgewinnen können. Abgesehen vom eingängigen Soundtrack und coolen Moves, hat er auch eine nette Story über Freundschaft, Intrigen und natürlich Liebe zu bieten. Allerdings hätte es mal wieder auch ohne 3D genauso gut funktioniert.</p>
<p>Kinostart Deutschland: 26. August 2010</p>
<p>Kinostart Österreich: 27. August 2010</p>
<p><em><a href="http://www.filmtauchgaenge.de/step-up-3d/" target="_blank">Von Alexandra Cech (Filmtauchgänge)</a></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Film bei Flimmit: <a href="http://www.flimmit.com/film/Step-Up-3D-Jon-Chu-Rick-Malambri-F7MPCQ/" target="_blank">Step Up 3D (2010, Jon Chu)</a></span></em></p>
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		<title>Mary und Max. Oder: Schrumpfen Schafe wenn es regnet?</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 08:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinotipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu im Kino]]></category>
		<category><![CDATA[flimmit Filmnews & Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[ Mit Sicherheit eines der ungewöhnlichsten und lohnendsten Kinoerlebnisse des Jahres. Ein kleines Wunder, ganz abseits des Mainstreams.
Die 8-jährige Mary Daisy Dinkle lebt einsam und gelangweilt in einem australischen Vorort. Ihr Vater verbringt seine Freizeit mit dem Ausstopfen von Vögeln, ihre Mutter hat sich dem Sherry zugewandt, einem &#8220;Tee für Erwachsene, der ständig getestet werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/uploads/2010/05/neuimmkino.jpg" alt="Mary und Max. Oder: Schrumpfen Schafe wenn es regnet?"> <p>Mit Sicherheit eines der ungewöhnlichsten und lohnendsten Kinoerlebnisse des Jahres. Ein kleines Wunder, ganz abseits des Mainstreams.</p>
<p>Die 8-jährige Mary Daisy Dinkle lebt einsam und gelangweilt in einem australischen Vorort. Ihr Vater verbringt seine Freizeit mit dem Ausstopfen von Vögeln, ihre Mutter hat sich dem Sherry zugewandt, einem &#8220;Tee für Erwachsene, der ständig getestet werden muss&#8221;. Freunde hat Mary keine, von anderen Kindern wird sie wegen ihres Muttermals gehänselt. Doch ihre Einsamkeit wird erträglicher, als sie einen Brieffreund in New York gewinnt.</p>
<p>Max Jerry Horowitz ist wesentlich älter als Mary, hat aber mit mindestens genauso vielen Problemen zu kämpfen, denn Max leidet am Asperger Syndrom (einer Form von Autismus) und Übergewicht. Er ist jüdischer Atheist, lebt mit seinen Haustieren und einem imaginären Freund in New York, kämpft gegen die Vermüllung des Bürgersteigs und erklärt Mary seine Sicht der Welt. Auch er hatte vor Mary keinen Freund, zumindest keinen realen.</p>
<p>Zwischen den beiden entspinnt sich eine Brieffreundschaft, die mehrere Jahrzehnte und etliche Krisen überdauern wird. Auch wenn Mary langsam erwachsen wird, studiert und heiratet und Max im Lotto gewinnt: Ihr Kampf mit den Tücken des Lebens wird damit nicht leichter.</p>
<p><strong>Skurril und liebevoll</strong></p>
<p>Adam Elliot, Erfinder der Oscar-prämierten Kurzanimation &#8220;Harvie Krumpet&#8221;, hat mit &#8220;Mary und Max&#8221; seinen ersten abendfüllenden Spielfilm vorgelegt. Der australische Trickfilm ist eine komplexe Ode an die Freundschaft und eine so noch nie gesehene Mischung aus Plastilin-Figuren, Tragik, Humor und alltäglich-philosophischen Betrachtungen</p>
<p>Neben den beiden skurrilen (Anti-)Helden Mary und Max versammelt Elliot eine Vielzahl schräger und liebevoll gezeichneter (bzw. gekneteter) Nebenfiguren. Sei es Marys alkoholkranke, kleptomanische Mutter, ihren von Krieg und Piranhas zum Krüppel gemachten, überängstlichen Nachbarn, Max&#8217; alte und fast blinde, aber plötzlich sehr agile Nachbarin oder die Männer-grapschende Weight Watcher-Kollegin, der der sozial gehandicapte Max hilflos aufgeliefert ist. Verschiedenheit und die Suche nach Anerkennung und Liebe lauern in jeder Figur.</p>
<p><strong>Freundschaft</strong></p>
<p>Eine stringente Handlung gibt es dabei eigentlich nicht. Der Film lebt von der Aneinanderreihung  skurriler, genauso wahrhaftiger wie trauriger Anekdoten. Doch auch so entspinnt sich das Panoptikum zweier ungewöhnlicher &#8211; oder vielleicht doch ganz normaler &#8211; Leben.</p>
<p>Adam Elliot erzählt durchaus naiv, aber auf seine Weise auch schonungslos und mit großer Liebe von der heilenden und Halt gebenden Kraft von Freundschaft &#8211; sei sie auch noch so seltsam. Wenn schon gemeinsam einsam sein, dann mit Mary und Max.</p>
<p>Kinostart Österreich: 27. August 2010</p>
<p>Kinostart Deutschland: 26. August 2010</p>
<p><em><a href="http://www.filmtauchgaenge.de/mary-max-oder-schrumpfen-schafe-wenn-es-regnet/" target="_blank">Von Carolin Färber (Filmtauchgänge)</a></em></p>
<p>Film bei Flimmit: <a href="http://www.flimmit.com/film/Mary-and-Max-Adam-Elliot-Toni-Collette-F7MR8A/" target="_blank">Mary and Max (2009, Adam Elliot)</a></p>
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<a rel="nofollow" id="print" target="_blank" href="http://www.printfriendly.com/print?url=http%3A%2F%2Fblog.flimmit.com%2F2010%2F08%2Fmary-und-max%2F&partner=sociable" title="Print this article!"><img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/plugins/sociable/images/printfriendly.png" title="Print this article!" alt="Print this article!" class="sociable-hovers" /></a>]]></content:encoded>
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		<title>Salt</title>
		<link>http://blog.flimmit.com/2010/08/salt/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 08:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Neu im Kino]]></category>
		<category><![CDATA[flimmit Filmnews & Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[ Ein Spionagethriller, der versucht neu zu sein, aber auf Altbewährtes setzt. Die komplexe Handlung wirkt konstruiert und gezwungen, die Motivation einzelner Figuren bleibt ungewiss. Das Aufgebot an Action und Verwirrung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier nur an der Oberfläche gekratzt wird und dem Film die notwendige Tiefe fehlt.
Während ihres Verhörs mit dem russischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/uploads/2010/05/neuimmkino.jpg" alt="Salt"> <p>Ein Spionagethriller, der versucht neu zu sein, aber auf Altbewährtes setzt. Die komplexe Handlung wirkt konstruiert und gezwungen, die Motivation einzelner Figuren bleibt ungewiss. Das Aufgebot an Action und Verwirrung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier nur an der Oberfläche gekratzt wird und dem Film die notwendige Tiefe fehlt.</p>
<p>Während ihres Verhörs mit dem russischen Überläufer Orlov (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Daniel+Olbrychski/" target="_blank">Daniel Olbrychski</a>), beschuldigt dieser die CIA-Agentin Evelyn Salt (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Angelina+Jolie/" target="_blank">Angelina Jolie</a>), eine russische Spionin zu sein. In der Zeit des Kalten Krieges wurden in der Sowjetunion Kinder zu Geheimagenten ausgebildet. Nach absolvierter Ausbildung als sogenannte Schläferspione von ihrem Trainer und Mentor in die USA geschleust, warten sie seitdem auf sein Zeichen zum Angriff.</p>
<p>Nun ist es soweit, denn, laut Orlov, ist ein Anschlag auf den russischen Präsidenten während seiner Teilnahme an den Trauerfeierlichkeit des verstorbenen amerikanischen Vizepräsidenten geplant. Und Evelyn Salt soll Teil dieser Verschwörung sein.</p>
<p>Vehement wehrt sich Evelyn gegen diesen Vorwurf und auch ihr Vorgesetzter Ted Winter (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Liev+Schreiber/" target="_blank">Liev Schreiber</a>) kann nicht glauben, was er da hört. Doch William Peabody (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Chiwetel+Ejiofor/" target="_blank">Chiwetel Ejiofor</a>) vom National Security Service stößt auf Unstimmigkeiten und Hinweise in ihrer Akte. Seine Aufgabe ist es, herauszufinden, ob Orlov Recht haben könnte, weshalb er Evelyn Salt festnehmen möchte, bis die Sache geklärt ist. Doch diese flüchtet.</p>
<p>Vorerst mit dem Ziel, ihren Mann, den sie telefonisch nicht erreichen kann, zu finden, gelingt es Evelyn Salt aus dem CIA-Gebäude zu entkommen. Doch ihr Mann ist verschwunden und kaum zu Hause angekommen, hat sie nur wenig Zeit, bis die CIA ihre Wohnung stürmen wird. Schnell einige Sachen gepackt, taucht sie in einem Motel unter, verändert ihr Aussehen und beginnt mit den Vorbereitungen für das Attentat auf den russischen Präsidenten. Und das ist erst der erste Schritt, um dem eigentlichen Ziel näher zu kommen.</p>
<p><strong>Motivation?</strong></p>
<p>Der Wechsel von CIA-Agentin zu Spionin ist so schnell vollzogen, dass kaum Zeit bleibt, die Motivation dahinter zu verstehen. Während Evelyns Flucht werden Erinnerungen an ihre Vergangenheit wach. Entdeckt sie erst dadurch, wer sie wirklich ist? Warum ist sie so panisch, als sie ihren Mann nicht erreicht? Ist er wirklich der Grund, warum sie aus dem CIA-Gebäude verschwindet, sich gegen ihre Kollegen stellt und nicht davor zurückschreckt, brutal gegen sie vorzugehen? Oder ist sie sich darüber bewusst, dass die Wahrheit über sie ans Licht kommen wird? Weiß sie, dass, wenn sie ihren Mann nicht findet, die Russen ihn haben werden? Fügt sie sich deshalb in ihre Rolle als Spionin, weil das ihre einzige Chance ist, ihn wiederzusehen? Oder ist die Gehirnwäsche, der sie als Kind unterzogen wurde, der Auslöser ihres Handelns?</p>
<p>Diese Fragen werden nicht beantwortet. Wahrscheinlich, um die Spannung zu bewahren, den Zuschauer im Unklaren zu lassen. Was zu Beginn vollkommen legitim ist, hat im Verlauf der Handlung jedoch Auswirkungen auf die Glaubwürdigkeit der Figur. Denn man wird auch in weiterer Folge nicht über ihre Motivation aufgeklärt. Stattdessen beobachtet man Evelyn Salt – einmal als CIA-Agentin, einmal als russische Spionin – auf ihrer spektakulären Flucht, beim Identitätswechsel und im Kampf gegen Polizisten, CIA-Agenten und russische Verschwörer.</p>
<p>Und nach all diesen blutigen Auseinandersetzungen ist es im Endeffekt doch sie selbst, die es verhindern kann, dass der Plan ihres einstigen Mentors aufgeht und die Kontrolle über das amerikanische Atomwaffenarsenal in seine Hände gerät.</p>
<p><strong>Der ewige Konflikt</strong></p>
<p>Spionin oder nicht – die Welt ist gerettet und die USA mal wieder vor ihrem Erzfeind bewahrt. Der Machtkampf zwischen den Vereinigten Staaten und der ehemaligen Sowjetunion scheint nie ein Ende zu finden und für Hollywood-Autoren nach wie vor eine geeignete Ausgangsbasis zu sein, um einem Spionagethriller seine Grundlage zu geben.</p>
<p>Die Spuren, die der Kalte Krieg hinterlassen hat, wirken anscheinend bis heute nach. Warum sich also etwas Neues ausdenken, wenn es doch so viel einfacher ist, auf Altbewährtes zurückzugreifen? Doch mittlerweile ist dieses Thema so ausgereizt, dass es langweilig wird und eigentlich an der Zeit wäre, der Supermacht ein neues Feindbild zu verschaffen.</p>
<p>Naja, man hat doch diesmal wenigstens eine Frau besetzt – obwohl es laut ursprünglichem Drehbuch ein Mann sein sollte – und so können sich die Herren der Schöpfung mal wieder an Angelina Jolie als Action-Heldin erfreuen. Angeblich ist sie ja der einzige weibliche Hollywood-Star, der sich in diesem Genre bisher bewährt hat. Ob das nicht eher an Äußerlichkeiten als an ihrem Können liegen mag, sei dahin gestellt. Wenn man bedenkt, dass sie diesen Status vor allem durch „Tomb Raider“ erlangt hat, dessen Vorlage ja bekanntlich ein Videospiel ist und kaum eine andere Hollywood-Schauspielerin optisch betrachtet mehr Ähnlichkeit mit der Figur Lara Croft hat.</p>
<p>Seichte Unterhaltung mit einer kleinen Überraschung gegen Ende machen „Salt“ zu einem mittelmäßigen Actionspektakel, an dem sich manch einer erfreuen kann – auch, wenn es bald darauf wieder vergessen sein wird.</p>
<p>Kinostart Deutschland: 19. August 2010</p>
<p>Kinostart Österreich: 20. August 2010</p>
<p><em><a href="http://www.filmtauchgaenge.de/salt/" target="_blank">Von Alexandra Cech (Filmtauchgänge)</a></em></p>
<p>Film bei Flimmit: <a href="http://www.flimmit.com/film/Salt-Phillip-Noyce-Angelina-Jolie-F7MRYJ/" target="_blank">Salt (2010, Phillip Noyce)</a></p>
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		<title>Ich liebe es, wenn ein Film funktioniert!</title>
		<link>http://blog.flimmit.com/2010/08/kalafudra-a-team/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 09:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kalafudra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalafudra's Kino]]></category>
		<category><![CDATA[flimmit Filmnews & Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bradley Cooper]]></category>
		<category><![CDATA[Das A-Team]]></category>
		<category><![CDATA[film review]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Biel]]></category>
		<category><![CDATA[Liam Neeson]]></category>
		<category><![CDATA[movie review]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Quinton Jackson]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Sharlto Copley]]></category>
		<category><![CDATA[The A-Team]]></category>

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		<description><![CDATA[ Die 80er sind wieder da! Das zeigt sich nicht nur an der Mode von heute, sondern auch an den Filmen. Karate Kid kung-fut sich durch China, Tron bekommt eine Fortsetzung und jetzt darf auch das A-Team auf die große Leinwand.
Der Film beginnt damit, wie sich das Team trifft: Irgendwo in Mexiko wird Hannibal Smith [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/uploads/2010/05/lena-1.jpg" alt="Ich liebe es, wenn ein Film funktioniert!"> <p>Die 80er sind wieder da! Das zeigt sich nicht nur an der Mode von heute, sondern auch an den Filmen. <a href="http://www.flimmit.com/film/Karate-Kid-Harald-Zwart-Jaden-Smith-F7MS5R/" target="_blank">Karate Kid</a> kung-fut sich durch China, <a href="http://www.flimmit.com/film/Tron-Steven-Lisberger-Jeff-Bridges-F6P7HW/" target="_blank">Tron</a> bekommt eine Fortsetzung und jetzt darf auch <a href="http://www.flimmit.com/film/The-A-Team-Joe-Carnahan-Bradley-Cooper-F7MPHO/" target="_blank">das A-Team</a> auf die große Leinwand.</p>
<p>Der Film beginnt damit, wie sich das Team trifft: Irgendwo in Mexiko wird Hannibal Smith (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Liam+Neeson/" target="_blank">Liam Neeson</a>) von Polizisten verprügelt, die dann hungrige Hunde auf ihn hetzen. Er entkommt und macht sich auf den Weg, Faceman Peck (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Bradley+Cooper/" target="_blank">Bradley Cooper</a>) zu retten, der &#8211; wie üblich &#8211; durch seine Libido Ärger bekommen hat. Auf den Weg zu Face trifft Hannibal auf B.A. Baracus (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Quinton+Rampage+Jackson/" target="_blank">Quinton Jackson</a>). Sie erkennen sich als Rangers und B.A. hilft Hannibal kurzfristig mit Face&#8217; Befreiung. Schließlich landen sie in einem Krankenhaus, wo sie den ziemlich verrückten Murdock (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Sharlto+Copley/" target="_blank">Sharlto Copley</a>) engagieren, weil er einfach der Beste ist.</p>
<p>8 Jahre später sind die vier ein eingeschworenes Team und arbeiten gemeinsam im Irak. Als der CIA-Agent Lynch (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Patrick+Wilson/" target="_blank">Patrick Wilson</a>) auftaucht und ihnen von Falschgeld-Druckerplatten erzählt, die außer Landes geschafft werden soll, setzt Hannibal sofort alles daran, das mit seinem Team zu verhindern. Und das, obwohl gleichzeitig Face&#8217; Ex-Freundin Captain Sosa (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Jessica+Biel/" target="_blank">Jessica Biel</a>) auftaucht und ihn warnt, dass die Druckerplatten ihre Verantwortung sind &#8211; und sich sein Team rauszuhalten hat.</p>
<p>Natürlich läuft alles perfekt und geht dann innerhalb kürzester Zeit vor die Hunde. Es endet damit, dass unsere vier Helden verurteilt werden &#8211; fälschlicherweise versteht sich &#8211; und in vier verschiedene Gefängnisse gebracht werden.</p>
<p>Als aber 6 Monate später Lynch bei Hannibal auftaucht und ihm die Möglichkeit bietet, aus dem Gefängnis auszubrechen, ihren Ruf zu retten und Rache zu nehmen, sind alle vier schnell wieder vereint.</p>
<p>The A-Team ist wie ein Actionfilm sein sollte: Es gibt einige hervorragende Special-Effects, aber der Film lebt von den spritzigen Dialogen und dem großartigen  Sinn für Humor.</p>
<p>Da macht sich vor allem Sharlto Copley verdient. Sein Murdoch ist eindeutig komplett wahnsinnig, wie es sich gehört, aber auch irrsinnig komisch. Seine diversen Filmparodien haben mir Tränen in die Augen getrieben. Auch Patrick Wilson als unreifer CIA-Agent  hat seine schönen Momente.</p>
<p>Das schwächste Glied in der Gruppe ist leider Quinton Jackson. B.A. ist ein bisschen anstrengend und seine Entwicklung als Figur bleibt sehr eindimensional.</p>
<p>Besonders nett war aber die gepimpte Titelmelodie. Alan Silvestri hat es geschafft, das alte Thema schön an die größere Leinwand anzupassen. Es ist eigentlich sehr schade, dass das Thema nur sehr wenig gespielt wird während dem Film.</p>
<p>Das A-Team ist ein perfekter Sommerfilm &#8211; lustig, kurzweilig und äußerst unterhaltsam.</p>
<p>PS: Zu empfehlen ist auch, bis nach dem Abspann im Kino zu bleiben, für eine kleine Überraschung.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Kalafudra konnte dem Wortspiel im Titel nicht widerstehen. Sie entschuldigt sich dafür. Ihr <a href="http://kalafudra.wordpress.com/" target="_blank">Blog</a> ist aber weitgehend Wortspiel-frei.</p>
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		<title>Das A-Team</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 12:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinotipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu im Kino]]></category>
		<category><![CDATA[flimmit Filmnews & Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[ Die Serie ist Kult, der Film wird&#8217;s wohl kaum werden. Doch auch wenn Handlung, Ironie und Seele fehlen, das Konzept des A-Teams ist erstaunlich unkaputtbar.
Colonel John &#8220;Hannibal&#8221; Smith (Liam Neeson) ist in Mexiko, um dem verbrecherischen General Tuco das Handwerk zu legen. Auf seiner Mission lernt er Bosco &#8220;B. A.&#8221; Baracus (Quinton Jackson) kennen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/uploads/2010/05/neuimmkino.jpg" alt="Das A-Team"> <p>Die Serie ist Kult, der Film wird&#8217;s wohl kaum werden. Doch auch wenn Handlung, Ironie und Seele fehlen, das Konzept des A-Teams ist erstaunlich unkaputtbar.</p>
<p>Colonel John &#8220;Hannibal&#8221; Smith (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Liam+Neeson/" target="_blank">Liam Neeson</a>) ist in Mexiko, um dem verbrecherischen General Tuco das Handwerk zu legen. Auf seiner Mission lernt er Bosco &#8220;B. A.&#8221; Baracus (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Quinton+Rampage+Jackson/" target="_blank">Quinton Jackson</a>) kennen, mit dem zusammen er seinen Kollegen Templeton &#8220;Faceman&#8221; Peck (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Bradley+Cooper/" target="_blank">Bradley Cooper</a>) befreit. Mit Hilfe des geisteskranken Piloten Murdock (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Sharlto+Copley/" target="_blank">Sharlto Copley</a>), den sie aus einem Krankenhaus holen, entkommt die neu geformte Truppe mit einem Rettungshubschrauber und lockt den sie verfolgenden Tuco in den amerikanischen Luftraum, wo er als feindlicher Eindringling abgeschossen wird.</p>
<p>&#8220;Acht Jahre und 80 erfolgreiche Missionen später&#8221; befindet sich das Team &#8211; mittlerweile eine Eliteeinheit der Armee &#8211; im Irakkrieg. Sie erhalten den Auftrag, von Rebellen gestohlene Dollar-Druckplatten in geheimer Mission wiederzubeschaffen. Durch eine halsbrecherische Aktion in den Straßen von Bagdad gelingt ihnen das zwar, doch dann werden ihnen die Platten von Mitarbeitern einer privaten Sicherheitsfirma gewaltsam entwendet. Da niemand mehr ihren geheimen Auftrag bezeugen kann, werden sie unehrenhaft entlassen und zu zehn Jahren Haft verurteilt.</p>
<p>Doch der CIA-Agent Lynch (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Jon+Hamm/" target="_blank">Jon Hamm</a>) bietet Hannibal einen Deal an: Wenn das Team die Platten wiederbeschafft, werden ihre belasteten Akten gelöscht. Hannibal befreit sich und die anderen aus den Gefängnissen und macht sich mit dem A-Team auf Verfolgungsjagd. Ihnen auf den Fersen ist Charissa Sosa (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Jessica+Biel/" target="_blank">Jessica Biel</a>), eine Ex-Geliebte von Faceman und Leutnant der US Army.</p>
<p><strong>Charme?</strong></p>
<p>In den 80ern und frühen 90ern war das A-Team aus dem Fernsehen kaum wegzudenken. Hannibal, Faceman, B.A. und Murdock waren und sind noch immer Kult und da Hollywood zur Zeit alles recycelt, was irgendwann einmal erfolgreich war, musste jetzt auch das A-Team dran glauben. Dabei erweist sich der Film als eigenartige Mischung aus einem alten, offenbar unverwüstlichen Konzept, enttäuschender Figurenzeichnung, bedeutungsloser Handlung und dröhnender Action.</p>
<p>Viel Gutes lässt sich nicht über den Film sagen: Die Ironie des Originals ist verschwunden, die Action teilweise zu überdreht, dann wieder altbacken, die Handlung ist wirr und belanglos und die heutzutage üblichen Gewaltdarstellungen wollen genausowenig zum Original passen, wie die Schauplätze in Mexiko und Deutschland. Dass für solch ein harmloses Actionspektatel auch der Irak als beliebige Kriegskulisse herangezogen wird, ist nicht nur traurig, sondern geradzu erschreckend.</p>
<p><strong>Damals</strong></p>
<p>Vor allem aber sind die Charaktere lieblos gezeichnet. Das ursprüngliche A-Team war noch wesentlich schillernder als das heutige: Anführer und Stratege Hannibal (damals gespielt von <a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/George+Peppard/" target="_blank">George Peppard</a>) brillierte in jeder Folge als Verwandlungkünstler, der, wenn er nicht gerade mit dem A-Team Bösewichte jagte, seine Brötchen als Monsterdarsteller in B-Movies verdiente. Neben der dicken Zigarre und den schwarzen Lederhandschuhen, waren seine Markenzeichen ein unwiderstehliches Grinsen und der Spruch: &#8220;Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert&#8221;. Der ständig reizbare und übellaunige B.A. Baracus (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Mr+T/" target="_blank">Mr. T</a>) trug nicht nur kiloweise Goldketten um den Hals (wo sind die geblieben?!), sondern war eigentlich ein warmherziger Streetworker, der nur Milch trank und von schrecklicher Flugangst geplagt wurde. Womanizer Faceman (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Dirk+Benedict/" target="_blank">Dirk Benedict</a>), kam aus ärmlichen Verhältnissen, war aber stets auf gehobene Lebensart bedacht und hatte die Fähigkeit, von fast jedem Menschen Vertrauen zu erheischen. Und dann war da noch der scheinbar verrückte Hubschrauerpilot Murdock (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Dwight+Schultz/" target="_blank">Dwight Schultz</a>), der in jeder Folge eine andere Geisteskranheit sein Eigen nannte und damit auf einem immerwährenden Konfrontationskurs mit B.A. Baracus stand.</p>
<p>Von all diesen schillernden Charakteraspekten haben sich nur wenige ins 21. Jahrhundert gerettet und die werden kaum ausgespielt. Die Truppe lässt sich zwar &#8211; zumindest nach der katastrophal schlechten Einführung &#8211; durchaus als A-Team akzeptieren, aber so recht will die Chemie zwischen den Teammitgliedern nicht stimmen. Das liegt weniger an den Darstellern (auch wenn man sich getrost fragen darf, ob gerade der melancholische Charakterdarsteller Liam Neeson als Hannibal die richige Wahl war), als an den Drehbuchautoren, die kein sonderliches Interesse am Wichtigsten des A-Teams zu haben schienen: dem A-Team selbst.</p>
<p>Trotz all dem: Das grundlegende Konzept von vier so verschiedenen Männern, die sich zusammenraufen, um gemeinsam für eine gute Sache zu kämpfen, hat einen Charme, der noch immer spürbar ist und der eine gewisse Unterhaltung garantiert.</p>
<p><strong>Schlitzohren</strong></p>
<p>Eine gewisse &#8211; denn irgendetwas will selbst da nicht stimmen. Es schleicht sich das Gefühl ein, dass die Schlitzorigkeit des A-Teams, vor allem die seines Anführers Hannibal, viel zu retro für unsere Zeit ist. Kann das sein? Der genüsslich grinsende Colonel Smith, ein Relikt aus alten Tagen, nicht verpflanzbar in unsere coole, virtuell vernetzte, klar strukturierte Welt? Wo sind die Schlitzohren dieser Welt geblieben?</p>
<p>Vielleicht kann der Film deshalb nicht funktionieren. Ist das größte Kapital des A-Teams veraltet, funktioniert es nur noch in der Erinnerung? Tatsächlich blitzt nur ein einziges Mal der Charme der Serie auf: Wenn das altehrwürdige A-Team auf Frontalkurs mit einem 3D-Film geht. Aber es war nur ein Moment. Das wahre A-Team bleibt Geschichte. Es wäre schön gewesen, hätte der Plan funktioniert.</p>
<p>Kinostart Deutschland und Österreich: 18. August 2010</p>
<p><em><a href="http://www.filmtauchgaenge.de/das-a-team/" target="_blank">Von Carolin Färber (Filmtauchgänge)</a></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Film bei Flimmit: <a href="http://www.flimmit.com/film/Das-A-Team-Joe-Carnahan-Bradley-Cooper-F7MPHO/" target="_blank">The A-Team (2010, Joe Carnahan)</a></span></em></p>
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		<title>Das Konzert</title>
		<link>http://blog.flimmit.com/2010/08/das-konzert/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 07:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Neu im Kino]]></category>
		<category><![CDATA[flimmit Filmnews & Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[ Berührend, urkomisch, herzerwärmend und auch irgendwie tragisch ist diese Geschichte über ein bunt zusammengewürfeltes russisches Orchester, das sich auf recht eigentümliche und nicht gerade legale Weise ihren Weg nach Frankreich bahnt, um endlich das zu Ende zu bringen, was es vor 30 Jahren begonnen hat. Absolut sehenswert!
Einst war Andrei Filipov (Alexei Guskow) angesehener und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/uploads/2010/05/neuimmkino.jpg" alt="Das Konzert"> <p>Berührend, urkomisch, herzerwärmend und auch irgendwie tragisch ist diese Geschichte über ein bunt zusammengewürfeltes russisches Orchester, das sich auf recht eigentümliche und nicht gerade legale Weise ihren Weg nach Frankreich bahnt, um endlich das zu Ende zu bringen, was es vor 30 Jahren begonnen hat. Absolut sehenswert!</p>
<p>Einst war Andrei Filipov (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Aleksei+Guskov/" target="_blank">Alexei Guskow</a>) angesehener und erfolgreicher Dirigent des russischen Bolschoi-Orchesters. Seine Weigerung in Zeiten des kommunistischen Regimes, jüdische Musiker zu entlassen, führte dazu, dass Andrei seinen Posten verlor, das gesamte Orchester aufgelöst wurde und die jüdischen Mitglieder ins Exil gehen mussten.</p>
<p>30 Jahre sind seither vergangen. Zwar arbeitet Andrei immer noch in den Räumlichkeiten des Bolschoi, nur ist er zur Putzkraft degradiert worden und ständig den Demütigungen des neuen Direktors ausgesetzt, der sein Versprechen Andreis Truppe noch einmal eine Chance zu geben immer wieder aufs Neue hinauszögert.</p>
<p>Als Andrei dabei erwischt wird, wie er dem Orchester bei den Proben zusieht, wird er zum Extra-Putzdienst im Büro des Direktors verdonnert. Zufälligerweise fällt ihm dort ein Fax aus Paris in die Hände. Der Direktor des Théâtre du Châtelet sucht dringend Ersatz für die Philharmoniker aus San Francisco, die kurzfristig ihren Auftritt abgesagt haben. Andrei wittert seine Chance und nimmt das Fax an sich.</p>
<p><strong>Ein irrwitziger Plan</strong></p>
<p>Andrei hat die Idee, dem Pariser Direktor Olivier Morne Duplessis (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Fran%C3%A7ois+Berl%C3%A9and/" target="_blank">Francois Berléand</a>) eine Zusage zu erteilen, seine alte Truppe wieder zu vereinen und gemeinsam mit ihr den Platz des jetzigen Bolschoi-Orchesters einzunehmen.</p>
<p>Um Kontakt mit den Franzosen aufzunehmen, wendet er sich an den ehemaligen Theatermanager und nach wie vor überzeugten Kommunisten Ivan Gavrilov (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Valeriy+Barinov/" target="_blank">Valeri Barinov</a>), der unter anderem vor 30 Jahren an der Auflösung seines Esembles beteiligt war. Genau aus diesem Grund ist er Andrei noch etwas schuldig und die schlagkräftigen Argumente seines Freundes Sacha Grossman (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Dmitri+Nazarov/" target="_blank">Dimitri Nazarov</a>) und Andreis Frau Irina (Anna Kamenkova Pavlova) tun ihr Übriges, um Ivan für die Sache zu gewinnen.</p>
<p>Und haben Andrei und Sacha erst mal die alten Mitglieder zusammengetrommelt, die, mittlerweile in alle Richtungen verstreut, den unterschiedlichsten Berufen nachgehen, und einen Sponsor organisiert, steht ihrer Reise nach Paris nichts mehr im Weg.</p>
<p><strong>Chaotisches Moskau</strong></p>
<p>Rasant und chaotisch gestaltet sich die Handlung innerhalb der ersten Hälfte des Films. Von einem Ort zum anderen hetzen Andrei und Sacha, um die restlichen Mitglieder aufzutreiben. Dazwischen noch ihr Besuch bei Ivan, ein Telefonat mit Frankreich aus dem Keller der Räumlichkeiten des Bolschoi und eine Mafia-Hochzeit, die in einer Schießerei endet und bei der gleichzeitig der Sponsor für die Reise gefunden wird.</p>
<p>Nie wird es langweilig, ständig sind die Hauptfiguren in Bewegung und ein witziger Moment jagt den anderen. Hektik gepaart mit einer unfassbaren Gelassenheit dominieren das Geschehen. Deswegen trifft man sich auch viel früher an dem Ort, an dem ein Bus das Orchester zum Flughafen bringen soll – es könnte ja sein, dass er nicht kommt und man den Weg zu Fuß gehen muss. In aller Eile werden am Flughafen noch schnell Reisepässe und Visa verteilt – natürlich vom Schwarzmarkt, denn auf legalem Weg hätte es zu lange gedauert.</p>
<p>Trotz aller Täuschungen und der Korruption, die in Russland zum Umgangston zu gehören scheint, empfindet man große Sympathie für alle Beteiligten und ihre Sache. Dient das ganze Unterfangen doch einem höheren Zweck: Endlich wieder das machen zu können, was man einst so sehr liebte, und woran man jahrelang durch äußere Umstände gehindert wurde. Um sich einen lang gehegten Traum zu erfüllen, erscheinen „Notlügen“ eine gewisse Berechtigung zu haben.</p>
<p>Vor dem Hintergrund eines Russlands im Widerspruch zwischen kommunistischen Wurzeln, dem Festhalten an alten Werten der Vergangenheit und dem Einfluss des westlichen Kapitalismus, entsteht eine Gruppe unterschiedlichster Nationalitäten, die alle gemeinsam ein Ziel verfolgen. Juden, Sinti, Roma und Russen werden dabei mit klischeehaften Eigenheiten so offensichtlich ausgestattet, dass die Ironie dahinter in jedem Moment spürbar ist. Trotz allem sind sie ernstzunehmende Charaktere, die mit Charme und Humor das Herz des Zuschauers erobern, während die Parodie dem Film gleichzeitig eine schwungvolle Leichtigkeit verleiht.</p>
<p><strong>Gefühlvolles Paris</strong></p>
<p>In Frankreich dagegen geht es etwas ruhiger zu. Da stechen einem die lauten, teilweise betrunkenen und etwas rüpelhaften Russen sogleich ins Auge und heben sich von der Menge ab. Völlig überfordert scheinen die Franzosen mit diesem unbändingen Haufen russischer Musiker zu sein, die nicht einmal zu den Proben erscheinen. Panik macht sich breit, dass das Konzert in einem Desaster endet.</p>
<p>Auch die Solistin Anne-Marie Jacquet (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/M%C3%A9lanie+Laurent/" target="_blank">Mélanie Laurent</a>) ist kurz davor, ihren Auftritt wieder abzusagen. Dabei ist es gerade für Andrei so wichtig, dass sie das Violinen-Solo in Tschaikowskys Konzert für Violine und Orchester übernimmt, gibt es doch etwas in seiner Vergangenheit, das er bis heute mit sich herumschleppt und das nur sie ihm verzeihen kann. Seine einzige Bedingung für den Auftritt in Paris war, Anne-Marie dabei zu haben. Aber bringt er es wirklich übers Herz, ihr die Wahrheit zu sagen?</p>
<p>Gerade in Andreis und Anne-Maries gemeinsamen Szenen erreicht der Film seine emotionalen Höhepunkte, die in dem fulminanten Auftritt des Orchesters samt Solo-Geigerin kulminieren. Knapp eine viertel Stunde lang dauert das Konzert. Gespickt mit Szenen der Vergangenheit, Blickwechseln zwischen Andrei und Anne-Marie, Großaufnahmen einiger Musiker, die im Begriff sind, die absolute Harmonie zu kreieren, und der Aussicht auf ihre weiteren Erfolge ergibt die Abschlussszene ein Gesamtkunstwerk, das zu Tränen rührt.</p>
<p>&#8220;Das Konzert&#8221; vereint eine tragische Vergangenheit mit einer hoffnungsvollen Gegenwart und erfolgreichen Zukunft. Liebenswert komische Charaktere, ein mutiger Plan, amüsante Begegnungen, ergreifende Momente und ein hohes Ziel machen den Film zu einem besonderes Erlebnis.</p>
<p>Kinostart Österreich: 13. August 2010</p>
<p>Kinostart Deutschland: 29. Juli 2010</p>
<p><em><a href="http://www.filmtauchgaenge.de/das-konzert/" target="_blank">Von Alexandra Cech (Filmtauchgänge)</a></em></p>
<p>Film bei Flimmit: <a href="http://www.flimmit.com/film/Das-Konzert-Radu-Mihaileanu-Aleksei-Guskov-F7O40X/" target="_blank">Das Konzert (2009, Radu Mihaileanu)</a></p>
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		<title>Männer al dente</title>
		<link>http://blog.flimmit.com/2010/08/maenner-al-dente/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 20:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinotipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu im Kino]]></category>
		<category><![CDATA[flimmit Filmnews & Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[ Eine Geschichte über eine süditalienische Familie, in der es darum geht, mit alten Konventionen zu brechen und sich von gesellschaftlichen Zwängen zu befreien, um endlich man selbst sein zu können. Mit Witz und einem Hauch Melancholie wird auf subtile Art zu mehr Toleranz aufgefordert.
Aufgrund eines Familientreffens, bei dem unter anderem die Zukunft des Familienunternehmens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://blog.flimmit.com/wp-content/uploads/2010/05/neuimmkino.jpg" alt="Männer al dente"> <p>Eine Geschichte über eine süditalienische Familie, in der es darum geht, mit alten Konventionen zu brechen und sich von gesellschaftlichen Zwängen zu befreien, um endlich man selbst sein zu können. Mit Witz und einem Hauch Melancholie wird auf subtile Art zu mehr Toleranz aufgefordert.</p>
<p>Aufgrund eines Familientreffens, bei dem unter anderem die Zukunft des Familienunternehmens besprochen werden soll, ist Tommaso (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Riccardo+Scamarcio/" target="_blank">Riccardo Scamarcio</a>), jüngster Sohn des Pastaproduzenten  Vincenzo Cantone (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Ennio+Fantastichini/" target="_blank">Ennio Fantastichini</a>), von Rom in seinen Heimatort Lecce gekommen. Der Zeitpunkt scheint günstig, vor versammelter Mannschaft endlich die Wahrheit zu verkünden. Tommaso will nicht länger vorgeben, jemand zu sein, der er nicht ist. Drei Lebenslügen schleppt er seit langer Zeit mit sich herum: Er studiert in Rom nicht BWL, sondern Literatur, möchte Schriftsteller werden und ist homosexuell.</p>
<p>In dem Wissen, dass sein Vater ihn aus dem Haus jagen wird und Tommaso somit auch nicht mehr in Frage kommt, das Familienunternehmen weiterzuführen – was ihm selbst nur sehr recht ist – nimmt er all seinen Mut zusammen. Doch gerade als er mit seinem Geständnis beginnen will, fällt ihm sein Bruder Antonio (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Alessandro+Preziosi/" target="_blank">Alessandro Preziosi</a>) – als einziger eingeweiht in Tommasos Plan – ins Wort und verkündet seine eigene Homosexualität.</p>
<p>Allerdings erleidet der Vater, nach vorhergesehener Reaktion, auch noch einen Herzinfarkt. Tommasos Chance scheint vertan, setzt doch Vincenzo nun alle Hoffnung auf ihn. Und in dessen derzeitigem Zustand, bringt es Tommaso nicht übers Herz, ihn auch noch mit seiner Wahrheit zu konfrontieren. Wohl oder übel kümmert er sich in der Abwesenheit seines Vaters und seines Bruder um das Unternehmen – doch auch sein Schweigen wird ein Ende haben.</p>
<p><strong>Tabula Rasa</strong></p>
<p>Mit Leichtigkeit kreiert „Männer al Dente“ das Bild einer südiatlienischen Familie, die zwischen Tradition und Modernität steht. Während es den Eltern darum geht, nach außen hin immer den Schein zu wahren, unangemessenes Verhalten im Geheimen zu praktizieren und nicht darüber zu sprechen, versuchen die Söhne endlich frei zu sein, indem sie reinen Tisch machen.</p>
<p>Jeder in der Familie Cantone hat Geheimnisse. Vincenzo hat eine Affäre, vor der seine Frau Stefania (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Lunetta+Savino/" target="_blank">Lunetta Savino</a>) die Augen verschließt. Seine Schwester Luciana (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Elena+Sofia+Ricci/" target="_blank">Elena Sofia Ricci</a>) erlaubt ihrem Liebhaber sie nur nachts im Schutz der Dunkelheit in ihrem Zimmer zu besuchen und verkündet lauthals nach dessen Abschied, ein Einbrecher wäre bei ihr gewesen. Und auch die Großmutter (<a href="http://www.flimmit.com/schauspieler/Ilaria+Occhini/" target="_blank">Ilaria Occhini</a>) schleppte ihr Leben lang ein Geheimnis mit sich herum, heiratete sie doch nicht den Mann, den sie liebte, sondern dessen Bruder, nur um Tag für Tag mit dem Mann ihres Herzens gemeinsam in der Pastafabrik arbeiten zu können.</p>
<p>Im Gegensatz zu den Eltern, hat jedoch die Großmutter längst eingesehen, dass der Weg zum eigenen Glück über Ehrlichkeit und Offenheit führt. Während die Eltern Angst vor übler Nachrede haben, in diesem kleinen Ort, in dem der neuste Klatsch und Tratsch an der Tagesordnung steht, und alles versuchen, um das Coming Out ihres Sohnes Antonio zu vertuschen, ermutigt die Großmutter Tommaso, seinen eigenen Weg zu gehen.</p>
<p><strong>Gesellschaftskritik mal anders</strong></p>
<p>Die unterschwellige Kritik an der Gesellschaft ist durch den unbeschwerten Ton des Films kaum spürbar. Es wird niemand an den Pranger gestellt, sondern mit Klischees gespielt. Ironie und Komik verleihen dem ersten Thema eine angenehm leichte Atmosphäre.</p>
<p>Dabei wird Homosexualität nicht als außergewöhnlich oder abnorm gehandelt. Denn das Problem, das die Eltern haben, ist nicht die sexuelle Neigung ihres Sohnes an sich, auch wenn sie im ersten Moment für Irritation und Schockzustand sorgt, sondern wie er damit umgeht. Antonio kann machen, was er möchte, solange er es nicht öffentlich tut und damit dem Ansehen der Familie schadet. Wenn man sich schon nicht an gesellschaftliche Normen hält, dann wenigstens in aller Stille – so wie es auch der Vater und die Tante tun, nur um nicht Gesprächthema Nummer Eins zu sein. Die Angst vor dem, was die Leute sagen könnten, ist so groß, dass man bereit ist, seinen Sohn – trotz aller Liebe zu ihm – wegzuschicken.</p>
<p>Womit das eigentliche Thema des Films in den Vordergrund gerückt wird, nämlich dass durch verpasste Chancen und verborgene Sehnsüchte zwar der äußere Schein gewahrt, aber das eigene Sein erschwert wird. Die Traurigkeit, die mit dieser Erkenntnis einhergeht, löst sich am Schluss jedoch in Wohlgefallen auf – denn was wäre eine Komödie ohne ein glückliches Ende.</p>
<p>Kinostart Österreich: 06. August 2010</p>
<p>Kinostart Deutschland: 15. Juli 2010</p>
<p><em><a href="http://www.filmtauchgaenge.de/manner-al-dente/" target="_blank">Von Alexandra Cech (Filmtauchgänge)</a></em></p>
<p>Film bei Flimmit: <a href="http://www.flimmit.com/film/M%C3%A4nner-al-dente-Ferzan-Ozpetek-Riccardo-Scamarcio-F7OC6F/" target="_blank">Männer al dente (2010, Ferzan Ozpetek)</a></p>
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