Österreichischer Film

Wenn das Lachen im Halse steckenbleibt

Der österreichische Film hat die Attribute „makaber“, „düster“, „bösartig, aber charmant“ – und diese Bezeichnungen hat dieser zu Recht.  Während es in den 20er Jahren einen wahren Filmboom in Österreich gab, wurde es danach langsam wieder still im Land der Knödel. Erst „Nordrand“ leitete 1999 eine Wende ein. Als erste österreichische Produktion seit 1948 wurde der Film für den Hauptpreis der Filmfestspiele von Venedig nominiert. Dann ging es Schlag auf Schlag. Ulrich Seidl präsentierte 2001 „Hundstage“, Michael Haneke produzierte 2001 „Die Klavierspielerin“ und wurde dieses Jahr mit der Goldenen Palme für „Das weiße Band“ ausgezeichnet. Zudem erlangten heimische Highlights wie „Die Fälscher“ (Oskarauszeichnung), die Wolf Haas-Triologie rund um den ehemaligen Polizisten Brenner, „Funny Games“ oder „Hinterholz 8“ richtigen Kultstatus. Ein wichtiger Aspekt, den österreichische Filmschaffende in den letzten Jahren perfektionierten ist der schwierige Spagat zwischen anspruchsvoller Unterhaltung und Komödie. Hier stechen Regisseure wie Wolfgang Murnberger, Michael Glawogger oder Barbara Albert besonders heraus. In Österreich sind die Kassenschlager vor allem jene Filme, die mit bekannten österreichischen Kabarettisten in den Hauptrollen besetzt sind, während im Ausland eher tiefsinnigere Produktionen, vor allem Dramen und Dokumentationen, Anklang finden. Auf flimmit haben wir einen wunderbaren Mix aus österreichischen Dokus, Serien und Filmen für euch zusammengestellt. Von ...

Neu auf Flimmit: Fantastische Filme aus ganz Europa (Teil 1)

Von Frankreich über Spanien bis Norwegen – Flimmit präsentiert diese Woche hochkarätige Neuerscheinungen aus ganz Europa! Natürlich haben wir darauf geachtet, dass von allen Genres etwas für Euch dabei ist: Der norwegische Thriller „Uro“ begleitet den eigensinnigen Polizisten Hans-Peter bei seinem Kampf gegen ein Drogenimperium – die Tatsache, dass seine Freundin Mette die Tochter des Kartellbosses ist, macht die Sache für den Cop nicht gerade leichter. Die Drama-Komödie „Wir“ (Deutschland) begleitet eine Clique aus Berlin, die sich der schwierigsten Herausforderung überhaupt stellen muss: dem Erwachsenwerden. Ein – irgendwie erleichternder - Film für alle Quarterlife-Crisis-Geplagten... Im Horror-Thriller „Twisted Sisters“ aus England fließt viel Blut: Eine junge Frau reißt nächtens Männer in Bars auf, nur um sie danach aufzuschlitzen. Doch wer ist die schöne Serienkillerin – und was hat sie mit der Werbefachfrau Jennifer zu tun? Der nächste Film führt uns nach Schweden, genauer gesagt Stockholm: Im Mystery-Krimi „Storm“ findet Jungjournalist Donnie einem seltsamen Würfel, für den diverse Unbekannte über Leichen gehen, um ihn zu bekommen. Doch was hat es mit diesem Würfel auf sich? Die Spuren führen in Donnies eigene Vergangenheit... Ein weiterer Thriller, „Somniac“, kommt aus Spanien: Andrea, eine junge Neurologin, betreut dubiose Tierversuche für die Traumforschung. Doch als wilde Alpträume und Visionen sie zu ...

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