Der Schauplatz ist Berlin in den 70er Jahren, getrennt durch eine Mauer in Ost und West. Eine Grenze, die ein Land in zwei Teile spaltet, sodass zwei Gesellschaften, zwei voneinander getrennte Lebensweisen entstanden sind. Eine Straße, die im Westen beginnt und im Osten ihr Ende findet, die Sonnenallee, ist der Schauplatz einer Geschichte über das Erwachsenwerden. Es ist ein Auszug aus dem Leben eines Jungen namens Micha, der verliebt ist und alles daran setzt, das Mädchen seiner Träume für sich zu gewinnen. Es verläuft nach dem üblichen Schema: Mädchen weist Jungen zurück, macht sich unnahbar, wird dadurch aber noch interessanter. Dem Jungen gelingt es, ihre Aufmerksamkeit auf ihn zu lenken. Schon fast sein Ziel erreicht, treffen die beiden natürlich im ungünstigsten Augenblick aufeinander. Junge blamiert sich. Mädchen hält ihn für einen Versager, nicht besser als die anderen. Auf Worte folgen schlussendlich Taten, durch die der Junge das Herz des Mädchens erobern kann.
Eher nebenbei wird ein kleiner Einblick in das Leben im Osten gewährt. Da ist Michas Mutter, die den Wunsch hegt, in den Westen zu kommen, weil man dort besser leben kann. Sie stiehlt einen Pass, beginnt ihr Aussehen zu verändern, doch stellt im letzten Moment an der Grenze fest, ...