Weiße Teenager aus der Oberschicht von Manhatten, die sich der Hip-Hop-Kultur bedienen, um sich von der Lebensweise ihrer Eltern abzuheben und ein Zeichen dagegen zu setzen. Hip Hop als eine neue Form der Coolness, die Art einer neuen jungen Generation ihr Anderssein zu demonstrieren. Dabei geht es um mehr als nur um die Musik. Die Hip-Hop-Generation hat ihre eigene Art zu sprechen, sich zu kleiden und sich zu bewegen – nach dem Vorbild der schwarzen Rapper, die zumeist aus der Unterschicht stammen. Die weißen Kids wollen dazu gehören und tun alles dafür, um Teil der schwarzen Szene zu werden. Die zentrale Frage, die den Film dominiert, lautet deshalb: Woher kommt dieses neue Phänomen und aus welchen Gründen passiert es?
Was Black and White einem jedoch schuldig bleibt, ist eine Antwort. Zu viele Handlungsstränge entstehen parallel zueinander und sind ineinander verwoben. Dabei steht hinter jedem eine andere Motivation, die in den meisten Fällen recht wenig mit der eigentlichen Frage zu hat. Da kommen andere Themen ins Spiel, wie Liebe, Rache, Intrigen, Verrat oder auch Homosexualität – Themen, die keine Frage von schwarz oder/und weiß sind, sondern Themen, die alle Menschen, egal welcher Kultur oder Hautfarbe, betreffen.
Lange wird der rote Faden, vor allem ...